Heute ein Gastbeitrag von einem Freund, den ich seit meinen Berufsschultagen kenne. Erinnerte mich ein wenig an Volker Pispers und seine Ausführungen zu der Studie von Roland Berger: Warum sind Aldi und Lidl so erfolgreich?
Viel Spass beim Lesen!
Deutsche Bahn veröffentlicht bahnbrechende Untersuchung
In einer heute veröffentlichten 97 seitigen Ausarbeitung, die die Deutsche Bahn in Zusammenarbeit namhafter Logistik Experten und Mathematikern in den letzten zwei Jahren zusammengestellt hat, werden die bisher theoretischen Annahmen zur effizienten Be- und Entladung von Personenwaggons, mit Hilfe mathematischer Mengen- und Vektromodelle, bestätigt und werden die Zukunft vieler komplexer Logistikabläufe nachhaltig verändern. Die Untersuchung vergleicht drei der bisher üblichen Be- und Entladeprozesse und untermauert die Beobachtungen in der Praxis durch 3 Rechenmodelle, die nachweisen, dass die bisherige Annahmen der Gleichwertigkeit der 3 Prozesse nicht korrekt sind und nur eines der Modelle als effizient und effektiv darstellen.
Bei sich verändernden Mengen von Personen, die innerhalb einer Zeitdauer t in einen Waggon einsteigen und aussteigen möchten, wurde mit Hilfe mathematischer Modelle aus dem Bereich der ungerichteten Vektoren, die ebenfalls für die Ermittlung optimaler Wegstrecken in der Verkehrsnavigation verwendet werden, ein Fundamentalmodell entwickelt und mit 3 verschiedenen Ausgangsparametern berechnet.
Die 3 Modelle unterscheiden sich in jeweils in der Menge E (Menge der einsteigenden Personen) sowie in der Menge A (Menge der aussteigenden Personen) sowie der Reihenfolge der Prozessabläufe. Die Optimierung der Rechenmodelle erfolgt jeweils unter Betrachutung der optimalen Zeit t.
Während in dem theoretischen Modell 1, bei sich verändernden Menge E und A die Beladung nach dem Ablauf E vor A durchgeführt wurde, wurde in dem Modell 2 ein paralleler Ansatz verfolgt, der E und A gleichberechtigt im Ablauf stellt. Modell 3 hingegen verändert die Reihenfolge erneut und gibt im Prozessablauf der Menge A vor E den Vorrang.
Die Ergebnisse sind verblüffend und doch nachhaltig. Mit mehreren angenommenen Werten der Mengen E und A, konnte Modell 3 jeweils die besten Ergebnisse liefern. Einzig für die Annahme, dass es sich bei der Menge A um eine leere Menge handelt, konnte Modell 1 die besten Ergebnisse liefern. Eine Situation, die sich in der Realität allerdings nur selten einstellt.
Wir haben verschiedene Personen mit den Ergebnissen der Untersuchung konfrontiert und eine persönliche Meinung eingeholt.
Wolfgang G.: Diese Vermutung hatte ich bereits seit Jahren und freue mich nun über diesen konkreten Beweis. Die strategischen Auswirkungen werden allerdings weitreichende Folgen haben. Ich sehe hier weitere Anwendungsgebiete, die sich intensiv mit diesen Ergebnissen auseinander setzen sollten. Ich gebe hier nur die Stichpunkte Bus und Aufzüge.
Dirk O.: Ich fahre keine Bahn. Wofür die da in Berlin alles Geld ausgeben ist ein Skandal.
Lutz H.: Ich bin selbst häufiger Bahnkunde und freue mich über so ein konkretes und nachvolziehbares Ergebnis. Ich werde diese dargestellte Effizienzsteigerung in konkrete persönliche Maßnahmen umsetzen. Endlich etwas Sinnvolles und einfach anzuwenden ist es ebenfalls.
Die Ergebnisse der Untersuchung müssen nun vereinfacht werden und an die Kunden der Bahn kommuniziert werden. Wir sind hier in Vorleistung gegangen und haben ein einfaches Motto entwickelt:
MAN LÄßT DIE LEUTE ERST AUSSTEIGEN BEVOR MAN EINSTEIGT!
In diesem Blog veröffentliche ich meine ganz persönliche und eigene Meinung! Sollte sich jemand verletzt, beleidigt oder angegriffen fühlen, darf man mir gerne schreiben und das Problem aus der Welt schaffen.
Sonntag, 25. März 2012
Sonntag, 26. Februar 2012
Die seltsame Welt der Treuepunkte....
Heutzutage kennt fast jeder Mitbürger irgendeine Art von "Punkte sammeln". Da werden Foliendeckel von Joghurtbechern gespült, gesammelt und dann bekommt man Hörspiele für Kinder. P**Back Karten, Vielfliegerkarten, Hotelgruppenübernachtungs-Vergünstigungskarten und wer weiss was sonst noch.
Für ein paar Bruchteile eines Cent verkaufen wir unsere Einkäuferseele an die Teufel des Marketing.
Es macht halt Spass und manchmal bringt es auch ganz nützliche Prämien - ja, und auch ich sammel Punkte bei einer ganz erklecklichen Anzahl von Gelegenheiten.
Doch was mit jetzt unterkam hat in meinem Kopf zu einem Status der Verwirrung oder eher Verstörtheit geführt. Trotz der wenigen Einträge in dem Blog bisher ist schon wieder die Pharmawelt im Fokus gelandet. Ob in unserem Gesundheitssystem nicht doch der Wurm drin ist oder der krankenversicherte Mensch als "dümmliche Melkkuh" der Industrie betrachtet wird ist mir noch nicht klar.
Also worum geht es genau? Treuepunkte bei einem Pharmaunternehmen. Wenn man "fleissig sammelt", kann man Produkte des Herstellers kostenfrei bekommen. Also los, dachte ich mir!
Als ich meine Nasendusche gekauft hatte ...
-> 1 Treuepunkt.....
Als ich meine Nachfüllpackung mit 20 Beuteln Nasenspülsalz gekauft hatte...
-> 1 Treuepunkt.....
Als ich meine Nachfüllpackung mit 100 Beuteln Nasenspülsalz gekauft hatte...
-> 1 Treuepunkt.....
Als ich..... HALT! STOP! TIME OUT!
Ist wem da was aufgefallen? Ja? Genau.... Unabhängig wie viel Geld man raushaut oder wie gross die Packung ist - immer 1 Treuepunkt. Da kann was nicht in Ordnung sein, dachte ich mir. Schnell mal den Hersteller angeschrieben und nachgefragt, ob und was da so geht? Es kann ja nicht sein, daß man für eine wesentlich größere und teurere Packung die gleiche Anzahl Treuepunkte bekommt wie bei einer Minipackung. Falsch gedacht.... hier die Antwort des Herstellers im Originalzitat:
Für ein paar Bruchteile eines Cent verkaufen wir unsere Einkäuferseele an die Teufel des Marketing.
Es macht halt Spass und manchmal bringt es auch ganz nützliche Prämien - ja, und auch ich sammel Punkte bei einer ganz erklecklichen Anzahl von Gelegenheiten.
Doch was mit jetzt unterkam hat in meinem Kopf zu einem Status der Verwirrung oder eher Verstörtheit geführt. Trotz der wenigen Einträge in dem Blog bisher ist schon wieder die Pharmawelt im Fokus gelandet. Ob in unserem Gesundheitssystem nicht doch der Wurm drin ist oder der krankenversicherte Mensch als "dümmliche Melkkuh" der Industrie betrachtet wird ist mir noch nicht klar.
Also worum geht es genau? Treuepunkte bei einem Pharmaunternehmen. Wenn man "fleissig sammelt", kann man Produkte des Herstellers kostenfrei bekommen. Also los, dachte ich mir!
Als ich meine Nasendusche gekauft hatte ...
-> 1 Treuepunkt.....
Als ich meine Nachfüllpackung mit 20 Beuteln Nasenspülsalz gekauft hatte...
-> 1 Treuepunkt.....
Als ich meine Nachfüllpackung mit 100 Beuteln Nasenspülsalz gekauft hatte...
-> 1 Treuepunkt.....
Als ich..... HALT! STOP! TIME OUT!
Ist wem da was aufgefallen? Ja? Genau.... Unabhängig wie viel Geld man raushaut oder wie gross die Packung ist - immer 1 Treuepunkt. Da kann was nicht in Ordnung sein, dachte ich mir. Schnell mal den Hersteller angeschrieben und nachgefragt, ob und was da so geht? Es kann ja nicht sein, daß man für eine wesentlich größere und teurere Packung die gleiche Anzahl Treuepunkte bekommt wie bei einer Minipackung. Falsch gedacht.... hier die Antwort des Herstellers im Originalzitat:
...wir nehmen Bezug auf Ihre Anfrage und bedanken uns für Ihre Teilnahme an unserer XXXXX® Treuepunkt-Aktion.
Zu Beginn der Treuepunkt-Aktion gab es XXXXX® Treuepunkte nur für das XXXXX ® Nasenspülsalz, pro Packungsgröße 1 bis 3 Punkte. Aufgrund von Kundenanfragen haben wir die Aktion zwischenzeitlich erweitert und bieten dafür jetzt zusätzlich pro Medizinprodukt nur einen Treuepunkt, unabhängig von der Packungsgröße, an.
Aufgrund der Produktvielfalt hat dadurch ein größerer Kundenkreis die Möglichkeit,
an der XXXXX® Treuepunktaktion zu partizipieren.
Hoppsala... Welcher Film läuft denn hier? Komme ich mir doch irgendwie verdummbeutelt vor. Wenn ich also 5 kleine Schachteln kaufe, kriege ich mehr Punkte als für die Riesenpackung.... Diese Art von Marketing Konzept habe ich noch nicht verstanden. Aber für den Absatz des Herstellers mag das verlockend sein. Ausser der Kunde kommt dahinter und verabschiedet sich von der Marke - so wie ich jetzt!
Happy Sunday all Ihr lieben Leser und bis bald.
Montag, 23. Januar 2012
Big Brother is watching you… Seltsamkeiten des eMailing
Irgendwie ist die Welt ein seltsamer Ort und so langsam glaube ich, dass das WWW wirklich keinerlei Privatsphäre in irgendeiner Art und Weise kennt.
Das man mit seinen persönlichen Daten im Netz vorsichtig und mit gewisser Sparsamkeit umgehen soll, dürfte sich rumgesprochen haben. Wobei man bei ein paar Leutchens durchaus denken kann, dass Sie immer noch meinen das WWW sei ein sicherer Ort, Daten lassen sich auf Nimmerwiedersehen löschen und ‚was ‚ich veröffentliche, lesen/sehen auch nur die Leutchens, für die es bestimmt ist’.
Ich selber bin in Netzwerken und WWW seit vielen Jahren unterwegs (die älteren Leser mögen sich noch an die Zeiten im FIDO Netz mit X-Point Clients und 2400 Baud Modems erinnern) und wurde letzte Woche dann doch wirklich massiv überrascht. Oder wäre erschreckt eher das korrekte Wort?
Kennt jemand den Videoclip zu googlemail, mit dem die Konkurrenz – hier Microsoft - auf google losgegangen ist? Kann man hier ansehen: http://winfuture.de/videos/Werbespots/Gmail-Man-Microsoft-macht-sich-ueber-Google-Mail-lustig-5057.html
Irgendwie komme ich mir aktuell vor wie in dem Video. Warum? Ich habe letzte Woche bei meinem DSL Provider eine neue eMail-Adresse für mich angelegt. Zum Testen habe ich von meinem Hotmail-Account (betrieben von Microsoft) eine eMail an diesen Account gesendet und eine Antwort zurück an meinen Hotmail-Account. Bis dahin nichts verwerfliches.
Das spannende Event kam am Folgetag: Ich erhielt kontextbezogene eMail-Werbung an die neue eMail-Adresse geschickt. Der Kontext wurde anscheinend aus dem eMail Synonym generiert.
Entweder hat mein Provider die Analyse laufen lassen und die Infos an einen Werbeträger weitergegeben, was lt. AGBs meines Wissens nach nicht zulässig ist. Schliesslich zahle ich für die Providerleistungen.
Oder Microsoft tut in seinem kostenlosen Hotmail-eMaildienst genau das, was man google in dem Video vorwirft. Spannender Gedanke….
Oder irgendein unbekannter Knoten im Netz hat bei der eMail-Übermittlung illegalerweise meine eMail gescannt und dann für die Werbung gesorgt. Wobei ich diese Alternative für die unwahrscheinlichste Lösung des Rätsels halte.
Jedenfalls fühle ich mich grade wie bei Big Brother und werde jetzt auf den Werbeversender zugehen und Auskunft verlangen, woher man die eMail-Account Daten bekommen hat.
Ach so…. und ganz zum Schluss noch folgendes: „Big Brother“ meint hier nicht dieses Frühwerk des Fremdschämen TVs von RTL II, sondern den „Big Brother“ aus dem Buch „1984“ von George Orwell. Allen, die das Buch nicht kennen, sondern nur das TV Format, empfehle ich die Lektüre dringend.
Dienstag, 17. Januar 2012
Fundstück für diese Woche
Diese Woche ist es wieder soweit, es gibt ein kurioses Fundstück.
Es dürfte unter dem Titel "Neulich im Baumarkt" am besten eingeordnet sein.
Zwei Kisten mit identischem Inhalt.... direkt nebeneinander. Und ja, der Inhalt war zu 100% identisch.
Frage an den freundlichen Mitarbeiter: "Was kostet das denn jetzt wirklich?"
Antwort: "2,99! Die für 3,99 sind ausverkauft"
Und - ja, es kostete nur 2,99. Aber seltsam finde ich es doch... Ein Schild sagt halt mehr als tausend Worte.
Bis bald!
Es dürfte unter dem Titel "Neulich im Baumarkt" am besten eingeordnet sein.
Zwei Kisten mit identischem Inhalt.... direkt nebeneinander. Und ja, der Inhalt war zu 100% identisch.
Frage an den freundlichen Mitarbeiter: "Was kostet das denn jetzt wirklich?"
Antwort: "2,99! Die für 3,99 sind ausverkauft"
Und - ja, es kostete nur 2,99. Aber seltsam finde ich es doch... Ein Schild sagt halt mehr als tausend Worte.
Bis bald!
Sonntag, 1. Januar 2012
Neues Jahr... das Blog geht weiter...und ein Werbegeheimnis wird gelüftet!
Jawohl, auch wenn die Uhr 2012 geschlagen hat, werde ich weiter alle Dinge in meinem Leben, die mir skurril genug vorkommen auch weiter in meinem Blog präsentieren.
Und damit komme ich zum ersten skurrilen Erlebnis oder Artefakt in 2012 in meinem Leben.
Wer kennt Sie nicht, die Werbung, die ein Produkt dem angehenden Käufer damit schmackhaft macht, wie zufrieden die bisherigen Käufer dieses Produktes sind.
Da sind wer weiss wieviele Käufer des Produktes sooooooo unendlich zufrieden mit dem Produkt, daß es manchmal weh tut. Schon immer im Shoppingfernsehgen zu sehen, wenn die Live-Anrufer durchgeschaltet werden und stolz erzählen, daß mittlerweile schon das x. Mal genau dieses Produkt bestellen und so begeistert sind.
Ich frage mich dann immer bei allen Artikeln, die keine Verbrauchsartikel sind, warum sie das Teil so oft bestellen müssen? Mir stellt sich da dann die Frage nach der Haltbarkeit. Vom Preis mal ganz abgesehen...
Alternativ finden sich in der Werbung Aussagen a la "110% aller Nutzer würden dieses Produkt Ihrem Schwippschwager empfehlen" - wenn Sie denn Schwippschwager oder Freunde hätten oder wüssten, wie man sich auf 110% vermehrt....
Aber jetzt kommt der Hammer: ich kann mir jetzt vorstellen, wie solche Ergebnisse zustande kommen!
Und das kam folgendermassen -> dummerweise habe ich eine gewisse Anfälligkeit für grippale Infekte entwickelt und das gebe ich zu, da probiert dann auch mal was aus. In diesem Falle war es ein Nahrungsergänzungsmittel zur Stärkung der Immunabwehr. Aus der Apotheke. Mit Apothekenpreis. Nun ja.... wie ich sagte, man probiert es aus und man lässt dann auch den einen oder anderen Euro springen, wenn man ausreichend genug grippig ist.
Diesem Mittel lag dann ein Kundenfragebogen bei, der folgende Umfrage zum Produkt enthielt:
Ah ja. So geht das also. Wie zufrieden sind Sie mit dem Produkt? Sehr zufrieden? Zufrieden? Andere Antwortalternativen scheinen aus irgendeinem Grunde auszufallen.
Wenn man all kritischen Auswahlmöglichkeiten oder als kritisch interpretierbaren Optionen entferne, erhält man zwangsläufig Top-Ergebnisse. Da tun sich ganz neue Möglichkeiten als PR Berater auf......
Es ist ja auch wünschenswert, wenn eine Firma von Ihrem Produkt überzeugt ist. Aber ist das nicht doch ein wenig zuviel des Guten?
In diesem Sinne wünsche ich dem geneigten Leser ein gutes und erfolgreiches 2012!
Und damit komme ich zum ersten skurrilen Erlebnis oder Artefakt in 2012 in meinem Leben.
Wer kennt Sie nicht, die Werbung, die ein Produkt dem angehenden Käufer damit schmackhaft macht, wie zufrieden die bisherigen Käufer dieses Produktes sind.
Da sind wer weiss wieviele Käufer des Produktes sooooooo unendlich zufrieden mit dem Produkt, daß es manchmal weh tut. Schon immer im Shoppingfernsehgen zu sehen, wenn die Live-Anrufer durchgeschaltet werden und stolz erzählen, daß mittlerweile schon das x. Mal genau dieses Produkt bestellen und so begeistert sind.
Ich frage mich dann immer bei allen Artikeln, die keine Verbrauchsartikel sind, warum sie das Teil so oft bestellen müssen? Mir stellt sich da dann die Frage nach der Haltbarkeit. Vom Preis mal ganz abgesehen...
Alternativ finden sich in der Werbung Aussagen a la "110% aller Nutzer würden dieses Produkt Ihrem Schwippschwager empfehlen" - wenn Sie denn Schwippschwager oder Freunde hätten oder wüssten, wie man sich auf 110% vermehrt....
Aber jetzt kommt der Hammer: ich kann mir jetzt vorstellen, wie solche Ergebnisse zustande kommen!
Und das kam folgendermassen -> dummerweise habe ich eine gewisse Anfälligkeit für grippale Infekte entwickelt und das gebe ich zu, da probiert dann auch mal was aus. In diesem Falle war es ein Nahrungsergänzungsmittel zur Stärkung der Immunabwehr. Aus der Apotheke. Mit Apothekenpreis. Nun ja.... wie ich sagte, man probiert es aus und man lässt dann auch den einen oder anderen Euro springen, wenn man ausreichend genug grippig ist.
Diesem Mittel lag dann ein Kundenfragebogen bei, der folgende Umfrage zum Produkt enthielt:
Ah ja. So geht das also. Wie zufrieden sind Sie mit dem Produkt? Sehr zufrieden? Zufrieden? Andere Antwortalternativen scheinen aus irgendeinem Grunde auszufallen.
Wenn man all kritischen Auswahlmöglichkeiten oder als kritisch interpretierbaren Optionen entferne, erhält man zwangsläufig Top-Ergebnisse. Da tun sich ganz neue Möglichkeiten als PR Berater auf......
Es ist ja auch wünschenswert, wenn eine Firma von Ihrem Produkt überzeugt ist. Aber ist das nicht doch ein wenig zuviel des Guten?
In diesem Sinne wünsche ich dem geneigten Leser ein gutes und erfolgreiches 2012!
Dienstag, 27. Dezember 2011
Oh du fröhliche......
Es war Weihnachten! Es war schön! Bis zum morgen des 1. Weihnachtsfeiertages. Dann kamen die Geschenke dran, bei denen man seinen kleinen Kids helfen muss, um sie in Aktion zu bringen.
Da mein Junior ein absoluter Fan von Baumaschinen und Traktoren ist, hat der Opa ihm einen Traktor von Playmobil geschenkt. Den grossen Bauernhof gab es vom Rest der Familie. Auf der Schachtel vom Traktor steht, daß das ein Spielzeug für Kids ab 4 Jahren ist.
Jetzt möge man einen detaillierten Blick auf die "Zusammenbauanleitung" des Spielzeuges werfen:
Die Zahlen 7 bis 10 stehen für die Aufkleber, die man auf der Rückseite des Fahrzeuges anbringen soll. Dummerweise gibt es in der ganzen Anleitung keine Rückansicht des Mobils. Nope. Nicht eine.
Meine Frage des Tages: Wie bitte soll ein 4-jähriger Junge mit dieser Anleitung rauskriegen, wo er auf der Rückseite des Traktors welchen Aufkleber anbringen soll?
Zur Ehrenrettung meines Juniors: Ich habe das auch nicht wirklich mit Hilfe der Anleitung herausbekommen, sondern habe nach genauer Betrachtung der Verpackung auf einer der Aussenseiten ein kleines Foto gefunden, auf dem die Rückseite des Traktors abgebildet war und habe daher die Klebestellen abgeleitet.
Den Bericht über den Zusammenbau des Bauernhofes erspare ich euch.
Nicht aber den Ratschlag: Wer Probleme mit Bauanleitungen von einem bekannten schwedischen Einrichtungshaus hat, der sollte seinen Kindern keine solche Geschenke machen. Daran kann man grandios scheitern oder mehrere Stunden verbringen.
Wünsche eine (f)rohe Weihnachtszeit gehabt zu haben und eine guten Rutsch ins neue Jahr!
PS: Der Bauernhof steht! Ich bin nicht gescheitert, aber es hat eine Weile gedauert!
PSS: Ich halte immer noch große Stücke auf Playmobil. Als Kind habe ich wahnsinnig gerne damit gespielt und auch mein Junior ist begeistert. Es ist ein tolles, stabiles und haltbares Spielzeug - ohne Frage. Aber bei den Anleitungen für den Zusammenbau ist eine Menge Luft für massive Verbesserungen.
Da mein Junior ein absoluter Fan von Baumaschinen und Traktoren ist, hat der Opa ihm einen Traktor von Playmobil geschenkt. Den grossen Bauernhof gab es vom Rest der Familie. Auf der Schachtel vom Traktor steht, daß das ein Spielzeug für Kids ab 4 Jahren ist.
Jetzt möge man einen detaillierten Blick auf die "Zusammenbauanleitung" des Spielzeuges werfen:
Die Zahlen 7 bis 10 stehen für die Aufkleber, die man auf der Rückseite des Fahrzeuges anbringen soll. Dummerweise gibt es in der ganzen Anleitung keine Rückansicht des Mobils. Nope. Nicht eine.
Meine Frage des Tages: Wie bitte soll ein 4-jähriger Junge mit dieser Anleitung rauskriegen, wo er auf der Rückseite des Traktors welchen Aufkleber anbringen soll?
Zur Ehrenrettung meines Juniors: Ich habe das auch nicht wirklich mit Hilfe der Anleitung herausbekommen, sondern habe nach genauer Betrachtung der Verpackung auf einer der Aussenseiten ein kleines Foto gefunden, auf dem die Rückseite des Traktors abgebildet war und habe daher die Klebestellen abgeleitet.
Den Bericht über den Zusammenbau des Bauernhofes erspare ich euch.
Nicht aber den Ratschlag: Wer Probleme mit Bauanleitungen von einem bekannten schwedischen Einrichtungshaus hat, der sollte seinen Kindern keine solche Geschenke machen. Daran kann man grandios scheitern oder mehrere Stunden verbringen.
Wünsche eine (f)rohe Weihnachtszeit gehabt zu haben und eine guten Rutsch ins neue Jahr!
PS: Der Bauernhof steht! Ich bin nicht gescheitert, aber es hat eine Weile gedauert!
PSS: Ich halte immer noch große Stücke auf Playmobil. Als Kind habe ich wahnsinnig gerne damit gespielt und auch mein Junior ist begeistert. Es ist ein tolles, stabiles und haltbares Spielzeug - ohne Frage. Aber bei den Anleitungen für den Zusammenbau ist eine Menge Luft für massive Verbesserungen.
Freitag, 9. Dezember 2011
Mogelpackung mal anders....??? Oder doch nicht????
Es ist ja schön, daß es für Verbraucher jetzt diese tolle Seite des Verbraucherzentrale namens "Lebensmittelklarheit" gibt ( http://www.lebensmittelklarheit.de/cps/rde/xchg/lebensmittelklarheit/ ).
Der lieben Ministerin Fr. Aigner vielen Dank dafür.
Aber was macht der Verbraucher mit den anderen Dingen, die mal nicht die Verpackung betreffen?
Wo fragt man da nach? Mich beschäftigt seit heute die Frage: Wie sieht denn wohl ein Steinbackofen aus und woran erkennt man einen?
Auf dem mobilen Weihnachtsmarkt im Stuttgarter Hauptbahnhof bin ich an einem Stand mit Flammkuchen vorbeigekommen. Man schaue auf das Banner -> "..aus dem Steinbackofen"
Wow! Haben die doch tatsächlich einen Ofen für den Weihnachtsmarkt in den Hauptbahnhof gemauert! Steinöfen werden ja gemauert - so war bis heute mein Verständnis.
Und deshalb für alle Leser jetzt 2 Suchbilder.... wo ist der Steinbackofen?
Genau - der viereckige, dunkle Kasten im Hintergrund ist es! Sieht nicht nach Steinofen aus? Dachte ich mir auch. Das was ich da sehe ist ein Mobiler Ofen - der ggf einen Stein innendrin haben könnte.
Ich konnte das aus der Entfernung nicht wirklich erkennen, vermute aber mal, daß innen ein Backstein war. (Also nicht "Backstein" von einem Backsteinhaus, sondern ein klassischer Backstein, den man zum Ofenbau verwendet)
Unter einem "Steinbackofen" habe ich mir bis heute etwas total anderes vorgestellt, speziell wenn man mal in der Wikipedia nachschaut ( http://de.wikipedia.org/wiki/Steinbackofen ) oder mal nach mobilen Steinbacköfen - ja die gibt es tatsächlich - bei google schaut. Ergebnisse z. Bsp. http://www.mobiler-steinbackofen.de/ oder http://www.imex-hooss.de/steinbackofen.html
Irgendwie hat das keine Ähnlichkeit mit dem Teil, was ich gesehen habe und auf den Fotos zu sehen ist.... Oder ich liege natürlich ganz falsch mit meiner Vorstellung von einem Steinbackofen.
Wer da was genaues weiss, möge bitte Licht in mein Wissensdunkel bringen.
Der lieben Ministerin Fr. Aigner vielen Dank dafür.
Aber was macht der Verbraucher mit den anderen Dingen, die mal nicht die Verpackung betreffen?
Wo fragt man da nach? Mich beschäftigt seit heute die Frage: Wie sieht denn wohl ein Steinbackofen aus und woran erkennt man einen?
Auf dem mobilen Weihnachtsmarkt im Stuttgarter Hauptbahnhof bin ich an einem Stand mit Flammkuchen vorbeigekommen. Man schaue auf das Banner -> "..aus dem Steinbackofen"
Wow! Haben die doch tatsächlich einen Ofen für den Weihnachtsmarkt in den Hauptbahnhof gemauert! Steinöfen werden ja gemauert - so war bis heute mein Verständnis.
Und deshalb für alle Leser jetzt 2 Suchbilder.... wo ist der Steinbackofen?
Genau - der viereckige, dunkle Kasten im Hintergrund ist es! Sieht nicht nach Steinofen aus? Dachte ich mir auch. Das was ich da sehe ist ein Mobiler Ofen - der ggf einen Stein innendrin haben könnte.
Ich konnte das aus der Entfernung nicht wirklich erkennen, vermute aber mal, daß innen ein Backstein war. (Also nicht "Backstein" von einem Backsteinhaus, sondern ein klassischer Backstein, den man zum Ofenbau verwendet)
Unter einem "Steinbackofen" habe ich mir bis heute etwas total anderes vorgestellt, speziell wenn man mal in der Wikipedia nachschaut ( http://de.wikipedia.org/wiki/Steinbackofen ) oder mal nach mobilen Steinbacköfen - ja die gibt es tatsächlich - bei google schaut. Ergebnisse z. Bsp. http://www.mobiler-steinbackofen.de/ oder http://www.imex-hooss.de/steinbackofen.html
Irgendwie hat das keine Ähnlichkeit mit dem Teil, was ich gesehen habe und auf den Fotos zu sehen ist.... Oder ich liege natürlich ganz falsch mit meiner Vorstellung von einem Steinbackofen.
Wer da was genaues weiss, möge bitte Licht in mein Wissensdunkel bringen.
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