Dienstag, 19. Februar 2013

Dienstag... Schnee... immer noch Japan!

Heute gibt es wenig zu erzählen, der Tag im Büro war gepackt mit Arbeit. Dummerweise nach einer schlaflosen Nacht. Kollege Jet-Lag hatte beschlossen mich mit einem Tag Verspätung zu besuchen. Sein japanischer Bruder "Earthquake" war heute nacht auch aktiv. Das fühlt sich dann schon komisch an.

Und dann hat das Wetter noch einen Temperatursturz beschlossen und konsequent ausgeführt. Raus aus dem Hotel und rein ins Schneegestöber. Warum habe ich auch die Kapuze an der Jacke abgemacht? Ärgerlich sowas....



Zum Mittagessen ging es zu einem chinesischen Restaurant, indem man per iPad bestellt. Feine Sache das. Und verdammt schnell. Leider war das Essen nicht ganz so.... nicht schlecht, nicht übermässig gut und schön fettig.

Heute Abend ging es dafür zum Koreaner.... aber das Essen habe ich weder heute mittag noch heute abend für euch abgelichtet. Vor Hunger immer vergessen. Das Essen beim Koreaner war gigantisch - Kimchi, schön scharf, koreanisches Omelette mit Shrimps und Gemüse und und und... Ich verspreche, daß ich dort nochmal hingehen und Fotos vom Essen machen werde. Bis dahin muss der Eindruck des Gastraumes ausreichen, egal wie lecker es war:





Anbei noch das Fundstück des Tages - ohne das geht es einfach nicht...

Es ist Werbung für eine Bank. Wer mag da nicht sein Geld anlegen?
Bis bald liebe Leser und bleibt mir gewogen!

Montag, 18. Februar 2013

Tokyo... Day 2




Auf zum Frühstück (Aussicht aus dem gläsernen Fahrstuhl )
So... nach der ersten Nacht ist der Jet Lag weg und man kann das ganze in Ruhe geniessen. Wobei Ruhe hier eher ein Fremdwort ist. Wie überall in Asien ziept, fiept, dröhnt und musiziert es aus allen Ecken.

Rushhour sieht ungefähr so aus - und das ist an einem nicht-so-großen Bahnhof!

Du kommst hier net raus!
Irgendwann muss ich mal mit der Yamanote Linie zur Rush Hour fahren... da wo einen die Bahnsteigmeister mit weissen Handschuhen in den Waggon drücken....

Klischees werden voll bedient
Allseits beliebt: Schutzmasken


Die netten Schutzmasken trägt man auch gerne im Büro bei Meetings. Man kommt sich entweder vor wie am Krankenhaus am Rande der Stadt oder in irgendeinem seltsamen Film. Ganz "coole" Typen tragen die Maske übrigens nur über dem Mund und lassen die Nase frei. Jawoll!

Fastenzeitunterbrechung mangels englischer Speisekarten: es gab Schweinefleisch!


Nach einem anstrengenden Bürotag haben wir uns auf die Suche nach einem brauchbaren Abendessen gemacht.

Hinein ins das nächtliche Vergnügen - Kneipenviertel auf der Ost-Seite der Shinagawa-Sation





 Auf der Suche nach einem Eingang zu einem Restaurant zeigte - zumindest interpretierten wir das so - in Richtung einer Gasse, die in einen vermuteten Hinterhof führte. War aber gar kein Hinterhof, sondern ein Parallelweg zur Hauptstrasse und nur für Fussgänger zugänglich.
Sieht dubios aus, diese Gasse. Sind das wirklich Restaurants?


Trotzdem sah das auf den ersten Blick ziemlich dubios und seltsam aus. Die kleinen Restaurant haben meist nur eine winzige Tür, die mit Zetteln und was auch immer zugeklebt ist und keinerlei weitere Fenster. Fast wären wir in einem Barbecue nach koreanischer Art gelandet. Der Barbecue Grill befindet sich in der Tischmitte und man bedient sich mit rohen Zutaten an einem Büffet. Allerdings stinkt man danach so sehr nach Grillparty, dass man die Klamotten nicht in einem Hotelzimmer ohne Balkon lagern kann. Daher mussten wir weitergehen und weitersuchen.

Oder handelt sich hier eher um Etablissements der Unterhaltungskultur?


 Und irgendwann ging neben uns eine Tür auf, die wir so gar nicht gesehen hatten. Kurzentschlossen sind wir einfach rein. Keine englische Speisekarte. Kein englischsprachiges Personal. Also haben wir geschaut, was die anderen Gäste essen, und haben mit Fingerzeig auf deren Teller bestellt. Vielleicht nicht ganz lupenreines Benehemen, aber sehr erfolgreich.

Die Getränkediskussion war noch witziger... Coke? *Kopfnicken* ... Kellner wieder da.... No Coke! .... Pause.... Wir bestellen Wasser.... Kellner wieder da... Coke ..... Und dann kam sein Kollege wieder rein, der mal kurz losgesprintet war, um für uns Coke zu besorgen! Was ein Service!

Die Speisekarte hängt über dem Tresen - freie Auswahl!
Nur leider wussten wir nicht was es heisst.


Klein und gemütlich die Butze

Der Blick in den hinteren Lokalteil

Sagenhaft leckerer Fisch, frisch vom Grill!


Neben dem Fisch hatten wir noch was leckeres bestellt, was sich als frittierte Austern herausstellte. Das Wort "Oyster" kannte man dann doch... allerdings gibt es davon kein Foto....Ziemlich satt und zufrieden ging es zurück ins Hotel.


Die heutigen Seltsamkeiten des Tages: Schilder in der Metro!


Zwischen all den Werbebannern in der Metro hängen auch die üblichen
Schilder und Banner mit Regeln!

Man beachte die süssen Blümchenmuster zu diesem Text!
Und wie hoch wohl die deutsche Tabaksteuer bei Zigaretten in Körpergrösse wäre?


Den Sinn dieser Grafik mag sich jeder selber erarbeiten.


Und in Japan gehen die Uhren tatsächlich anders. Das Schild mit den Öffnungszeiten dieser Gaststätte beweist es eindeutig!

Nirgendwo sonst auf der Welt haben die Kneipen bis 26:00 Uhr geöffnet!

Sonntag, 17. Februar 2013

...being in Japan.... Tag 1


... und schon ist man am Narita Airport angekommen.

Die KLM hat mit leckerem Essen verwöhnt... zumindest Vor- und Nachspeise. Das Hauptgericht war eher fragwürdig. Aber die Crew war supernett und sehr hilfsbereit. Ein sehr angnehmer Flug.

Shiphol Airport Inside

Vorspeise: Lachs mit Mozarella, Sprossensalat und Brotchips... Yummy!


Ein wenig Wasser unter dem Flieger und dann kann man Japan sehen. Das Wetter war super und man hatte einen tollen Ausblick auf den Fujiama. Nur gibt das leider die Handykamera nicht her.

Anflug auf Tokyo und ganz hinten im Dunst: der Fujiama!
Willkommen in Japan!



Mit dieser Vielfalt an Möglichkeiten , Rohren und Griffen,
kann man den durchschnittlichen Europäer auf
einer Flughafentoilette echt überfordern!

In Japan gibt es für alles Regeln und Hinweise.
Hier für den Wickeltisch!
Nach Pass- und Zollkontrolle kauft man sich schnell ein Ticket für den Narita Express, mit dem man bin einer Stunde bis zur Shinagawa Station kommt. Dann kurz den ATM um Cash angebettelt. Dann geht es auch schon los. Es ist ausserordentlich interessant, finde ich, mit diesem Zug zu fahren. Bis zu Station Chiba wechseln sich Felder und Siedlungen ab, Chiba selber sieht ein wenig aus, wie eine Bladrunner Kulisse (Hochbahnen, etc.) und ab da: Vollbebauung. Nur noch Häuser. Keine Baulücken.

Erstaunlich ist der sehr gemischte Zustand der Infrastruktur... das meiste sieht aus, wie in den 70er Jahren gebaut und seitdem in Betrieb, ohne grosse Renovierung. Zwischendurch dann mal was Neugebautes.
Ich hatte mir das irgendwie anders vorgestellt.... eher wie Singapur. Aber war nicht.

In Shinagawa angekommen - ein schön grosser Bahnhof - war die Frage, an welchem  Ausgang liegt mein Hotel? Auf den Infotafeln und Wegweisern stand nichts. Der Bahnhof hat 4 Ein- und Ausgänge. Also der Nase nach und die hat mich mal wieder nicht betrogen.

Das Hotel ist einfach grosse Klasse. Ein Fitnessraum im 26. Stock mit Aussicht über die Stadt und allen erdenklichen Luxus, den man sich wünschen kann. Und alle sprechen englisch!
Bedienungsanleitung für einen Wasserhahn

Ausblick aus dem Hotelzinmmer


Blick nach unten... 31 Stockwerke!

Zum Schluss 2 Dinge:
Einen ganz herzlichen Dank, an alle Freunde, Bekannte und Kollegen, die mich mit den ersten Tips fürs Überleben und ankommen in Tokyo versorgt haben. Ganz besonders: Nana, Uli und Benjamin!

Ich habe jetzt  ein Suica Card, Bargeld und meine ersten Einkäufe erfolgreich hinter mir. Was es mit der Suica Card auf sich hat, erkläre ich dann in einem späteren Eintrag.

Und damit ich beim Blogtitel bleibe und dem auch gerecht werde, zum Schluss was "Stranges": Japan ist das Land von dem Al Bundy träumt! Oder besser gesagt: Der Oscar für schöner auf die Toilette gehen, geht an: Japan!

Luxus-Klo - für die korrekte Bedienung muss man
 eine Weile üben und ein dickes Handbuch lesen


Eine Toilette, wie ein Düsenjägerpilotensitz! Beheizt! Mit Popodusche auf Knopfdruck und und und.....
Ich schmeiss mich weg!

Das nächste Rätsel heisst: Warum dürfen Leute mit Tattoos nicht ins Fintess-Studio des Hotels?

Samstag, 16. Februar 2013

Going to Japan....

So..... heute geht es los. Das erste mal nach Japan. Von Stuttgart über Amsterdam nach Tokyo und dann eine Woche dort arbeiten.

Ich bin sehr gespannt, wie es wird und was mich denn alles erwartet. Trotz das ich schon öfter in Asien war, glaube ich, daß es diesmal eine ganze neue Erfahrung wird.

Durch das Arbeitspensum der letzten Wochen hat der Anlauf auf den Sprachkurs etwas gelitten. Aber den Manager Knigge über Japan habe ich durch und das Buch "Darum nerven Japaner" auch....
Sinnigerweise war das Buch ein Bestseller in Japan.

Bisher nichts was "strange" wäre, aber das kommt sicher mit dem für Europäer wohl üblichen Kulturschock vor Ort. Trotzdem man sich versucht hat vorzubereiten.
Über das Blog werde ich versuchen alle Freunde und Bekannte, die es interessiert auf dem laufenden Stand zu halten und dem Titel meines Blogs entsprechend über "Strange Things" zu berichten. Eher über good things. Als EU Bewohner kann man in Shiphol durch eine automatisierte Self Service Passkontrolle. Rein in die Schleuse, Pass auflegen und durchgehen. Fertig. Keine Schlange, keine Wartezeit. Ganz grossartig. Das sollte man in Deutschland auch mal einführen!




Gruss aus der KLM Lounge in Shiphol, Amsterdam und bis bald aus Tokyo!

Donnerstag, 6. Dezember 2012

...im nächsten Leben werde ich Immobilienmakler...

Mann o mann.... warum quäle ich mich eigentlich jeden Tag im Büro rum, wenn ich Immobilien-Makler sein könnte.

Ja... ich höre jetzt die Immobilienmakler stöhnen. Das ist auch ein Beruf und anstrengend und frustrierend und so weiter und so fort.

Aber irgendwie kann ich die Meinung nicht ganz teilen, zumindest nicht in westdeutschen Ballungsräumen.

Grundsätzlich kann ja jeder Makler werden. Man muss keine Prüfung machen, man muss keine Kenntnisse nachweisen. Schwupps... Ein Schild an die Haustür geschraubt, zack .... ein paar Visitenkarten bestellt mit dem "Immobilienmakler" drauf und dann hoppsa für einen niedrigen 2-stelligen Euro Betrag auf dem Amt ein Gewerbe angemeldet und schon geht es los.

Und das im sonst so überregulierten Deutschland, wo man keinerlei Handwerk ohne Ausbildung und IHK Mitgliedschaft und wer weiss sonst noch was ausüben darf. Oder wenn man nur eine Bierkneipe hat, schon eine IHK Fortbildung zur deutschen Hackfleischverordnung besuchen muss.

Und wenn man dann noch Sendungen wie "Hart aber fair" zum Thema "Wohnen -ein Luxusgut" sieht, dann haut es einem echt den Kitt aus der Mütze, ob der dort gezeigten Beispiele.

Ja, sicher, da ist Stimmungsmache dabei. Aber wenn man in 30 Minuten 50 Leute durch eine Wohnung schiebt, nicht mal die Frage nach der qm Fläche des Kellers oder einzelner Räume beantworten kann und für diese Leistungen dann 2-3 Monatskaltmieten im 4-stelligen Bereich als Vermittlungsgebühr verlangt - da kommt Otto-Normal schon schwer ins grübeln.

Und dann schlagen grade alle auch noch auf die "Ach-so armen Makler" ein.

Wenn ich am Wochenende oder auch so zwischendurch bei Immobilienportalen im Internet stöber, wundert mich das nicht. Und warum?

Nehmen wir mal eine Anzeige....

"...alle Angaben beruhen auf Aussagen des Eigentümers und wir können dafür keine Gewähr übernehmen..."
-> Wenn also der Eigentümer Grimms Märchen über die Wohnung nacherzählt, dann ist uns als Makler das Schei**egal, hauptsache wir kriegen das Ding verkauft. Der Käufer kann ja hinterher den Verkäufer verklagen. Wo käme man denn da hin, wenn der Makler auch noch den Wahrheitsgehalt der Angaben oder den echten Zustand der Immobilie verantwortlich ermitteln müsste. Bei den Mickerprovisionen (man rechne mal nach, was 4,76% von einer 300.000€ teuren Immobilie ausmacht), für die man den Käufer ja mindestens 2x à 30 min durch das Objekt führen muss, kann man das ja nun echt nicht verlangen.

"..bei uns ist auch der Auftraggeber provisionspflichtig..." - dumm ist nur, daß die Vermittlungsgebühr, die der Käufer zu zahlen hat, immer noch genauso hoch ist wie bisher: 4,76% vom Kaufpreis.
-> Na wenn da nicht mal jetzt doppelt verdient wird, bei gleicher Leistung. Nur damit man dem Image entgehen kann, daß man die Käufer übervorteilen würde, weil ja nur der Käufer den Makler bezahlen muss.Da lassen wir doch dann lieber den Verkäufer auch noch was drauftun. Dann zahlen wenigstens beide, ohne das der Makler mehr tut als bisher.

Das ist eine echte Persilschein Methode mit eingebauter Umsatz- und Gewinnmaximierung, wo ich mich echt frage, ob das sittenwidrig ist.

Und wer glaubt, daß sich ein Investment in Immobilien nicht lohnt, dem empfehle ich einen Blick in die maklerfreie Kleinanzeigenwelt und der schwarzen Bretter. Beispiel gefällig:


Der geneigte Leser mag das mal ausrechnen - und wird bei über 40€ pro qm herauskommen. Also warm und möbliert, nenne ich das ein "Schnäppchen". Und aufgerechnet auf 85qm... so rund 3400€ Warmmiete im Monat für den Vermieter. Wer da noch woanders Rendite sucht, ist selber Schuld.

Und jetzt stürze ich mich wieder in den Immobilien Dschungel!

Bis bald......

Sonntag, 26. August 2012

Kann man Intelligenz sichtbar machen?

Ach... Kunterbunte Welt des Marketing: lustige Sprüche, Wortschöpfungen und immer wieder was zum Staunen auf Lager.

Das Waschmittel mittlerweile so weiss waschen, daß man Angst haben muss Buntwäsche zu waschen, ist jedem wohl mittlerweile klar. Denn jedes Waschmittel, daß in den letzten Jahren (oder besser Jahrzehnten) auf den Markt kam oder neu aufgelegt bzw. "verbessert" worden ist, wäscht weisser als je zuvor. Wir müssten alle nur noch in weisser Kleidung - fleckenlos - rumlaufen.

Das aus stinknormalen CornFlakes sich die "Cerealien" entwickelten, Joghurt sich links oder rechts rum drehen kann und ganz viele tolle Bakterien enthält, die alles ungesunde im Darm "totboxen" und andere lustige Versprechen hat man sich mittlerweile gewöhnt.

Das Geiz nicht geil ist, wird man mittlerweile kaum Jemanden ohne abgeschlossenes Studium in Wirtschaftswissenschaft halbwegs verständlich erklären können.

Und doch gibt es da noch die Dinge, die einen echt verblüffen. Siehe hier:




Das haut mich doch echt noch aus den Schuhen. Dem Chip- und Prozessor-Hersteller ist es gelungen Intelligenz sichtbar zu machen. Wow! Furor in der Wissenschaft?

Bleiben mir da doch folgende Fragen:
Wie macht man den Intelligenz sichtbar? Mit Rohrschach Tests? Mit Multiple Choice Tests?
Wie kriegt man die Tests alle auf einen so kleinen Prozessor, so daß man das noch sehen kann?
Wie unterscheide ich einen "sichtbar intelligenten" Prozessor von einem "unintelligenten" Prozessor?
Denn die Teile sind ja im Rechner eingebaut und man kann sie ja nicht sehen. Muss ich da die "Beinchen" zählen?

Ob die Marketing Menschen, die sich das ausgedacht haben, wohl auch sichtbar intelligent waren?

Mal schauen, ob man das sichtbar herausfinden kann!
Bis dahin hoffe ich, daß mir meine Blogleserschaft sichtbar gewogen bleibt! 

Mittwoch, 1. August 2012

Auch designte Äpfel können Würmer haben....

Die Tücken neuer Router mit massig Bandbreite und schöner Hardware, die versagt hat.

Teil 1 - Design-Äpfel

Nun ja. Einige, die mich persönlich kennen, wissen das ich ein grosser Anhänger von iMacs bin. Die von dem Hersteller mit dem angebissenen Apfel. Von iPhones habe ich meinen Haushalt noch frei halten können, alles was telefoniert ist androidisch. Ein iPad hat mittlerweile doch auch Einzug gehalten, weil es meiner Gattin gefällt.


Teil 2 - Die DSL Anbieterschlacht

Alle 20 Monate nach dem Abschluss eines DSL Vertrages beginnt das Thema: Kündigen? Wenn ja, wohin wechseln? Oder macht es einem der Anbieter so schwer, daß man freiwillig bleibt?
Also die Kündigung, nicht weil man seinen Dienste-Anbieter so gerne hätte.
Wenn man nicht kündigt, verlängert es sich ja automatisch um ein Jahr.
Durchschnaufen, 30 min Service- und Hilfeseiten durchblättern und ganz unten rechts hinter dem Impressum findet man dann eine Anleitung, wie man sich unerhörter Weise aus der Kundenschar des beliebtesten oder größten oder besten oder mit irgendwelchen von dubiosen oder nicht-so dubiosen Organisationen irgendwann in den letzten 15 Jahren verliehenen Titeln ausgezeichneten Anbieters entfernen kann.

Ein paar Klicks, ein paar erzwungene "Warum gehst du denn schon von uns weg, lieber Kunde?" Befragungen später: Ein kryptischer Webcode - Zahlen-Buchstabensalat.

Bitte rufen Sie unser (in meinem Fall glücklicherweise kostenlos ohne 0180x RUF MICH AN!!! Nümmerchen mit astronomischen Preisen) Service Center an und geben Sie den Code durch, sonst glauben wir nicht, daß Sie wirklich kündigen wollen.

Unter der Nummer ist auch immer sofort und ohne Warteschleife ein Mitarbeiter dran - WAHNSINN! diese Hotline - und man gibt seinen Code durch...

"Oh, schade, Sie wollen kündigen? Ja warum denn? Was kann ich denn aus Ihrer Befragung herauslesen?...."
 Und danach ist man in einer Art Shoppingparadies... Preise purzeln, Geschenke werden verteilt als sei es Weihnachten...

2 Tage später habe ich meinen neuen DSL - Router.
-> Gesicht grinst.
Router Problemlos angeschlossen - Lämpchen leuchten
-> Gesicht grinst.



Zurück zu Teil 1:

iMac findet Netzwerk per WLAN, iMac hat keine Internetverbindung
-> Gesicht grinst nicht mehr.
iPad findet Netzwerk per WLAN, iPad hat Internetverbindung
-> Gesicht schaut verstört.
Notebook for Work mit einem Redmond Produkt hat Internetverbindung per WLAN.
-> Gesicht ist fassungslos.

Nach fleissiger Recherche auf dem iPad findet man dann heraus, daß man seine Netzwerkleistung und Bandbreite nicht auf 300Mbit fahren darf, falls man einen iMac mit mit dem aktuellen Mac OS (Lion) betreiben möchte.
-> Gesicht ist noch fassungsloser.

Routersendebandbreite wird kastriert -> iMac hat perfekte Internetverbindung.
-> Gesicht ist stinksauer!

Damit hat der Apfel bei mir mittlerweile nicht mehr eine "Bissspur", sondern zwei!
Wie kann man denn bitte so töricht sein? Alles auf einfach, toll, verlinkt und was weiss ich nicht trimmen und dann so einen Murks machen. Ok. Machen darf man das. Aber im mittlerweile 4. Update des OS sollte das dann bitte behoben sein. Da grätzt es mich doch wieder, das der iMac mit älterem Mac OSx (Tiger) meiner Frau anstandslos funktioniert - egal bei welcher Bandbreite der Sendekapazität eines Routers.

Fazit: Mit dem cupertinischen Berglöwen sollen mir die Jungs erstmal ganz weit gestohlen bleiben, bevor Sie nicht bewiesen haben, daß damit wieder ordentlich was geht. Also über meinen Router und das WLAN und so.... Und wenn sie das nicht hinkriegen, dann sehe ich schon die lieben "Fenstergurus" breit grinsen, weil ich dann stylische Hardware habe und dummerweise Fenstersoftware...
Äh.... nein. Dann lieber Downgrade auf Tiger! Sorry! ;-)