Mal abgesehen von dem Buntspecht, der zur Zeit auf Partnersuche ist und dazu unsere alte Hausantenne für terrestrischen Empfang nutzt, sind da noch so einige andere Merkwürdigkeiten mit dem Kleingedruckten in meinem Umfeld aufgetaucht.
Nichtsahnend war ich in dieser Woche unterwegs in die Apotheke - gegen meinen Husten war ein wenig medizinische Munition notwendig - und laufe an einem der aktuell nicht grade wenig verteilten Wahlplakate vorbei.
Über Wahlplakate kann man schon seit langem diskutieren. Da sind irgendwelche, öfter mal debil, grinsenden Menschen abgebildet, die man vermutlich nie gesehen hat oder geschweige denn persönlich kennt.
Dazu kommt ein vielsagendes, rhetorisches Element wie "Für ein tolles Europa" oder "Weg mit dem Euro, her mit der DM!". Und diese Kandidaten gesprenkelt über das komplette Spektrum aller parteifarblichen Auswahlen soll man jetzt wählen. Jeder hackt auf jedem rum, um Stimmen zu bekommen. Dummerweise nur ohne inhaltliche Aussagen und mit plumper Polemik.
Mittendrin in diesem Schlamassel scheint es ein paar Könner zu geben. Da steht dann auf einem Wahlplakat: "parteilich unabhängig". Wow! Dumm nur das gleich drüber das Logo einer der beiden ganz grossen deutschen Volksparteien prangt. "CDU".
Ok. Was soll mir das dann sagen? Ist er jetzt parteilich unabhängig und die CDU sponsort seine Wahlplakate. So eine Art Trikotsponsor wie in der Bundesliga? Dummerweise ist es nicht so. Ein paar Meter weiter hängt dann das lokale CDU Wahlplakat mit der ganzen Mannschaft drauf. Welch ein Zufall - dort grinst der Kandidat vom Plakat!
Ist das jetzt ein Druckfehler? Oder eher eine clevere Strategie? Mit einem Plakat mehrfach Wähler abfischen? Erstmal die CDU Stammkundschaft einsammeln. Zweitens die Nicht-Volksparteien Wähler man ist ja schliesslich parteiunabhängig. Drittens alle Wähler, die zwischen CDU und Parteilosen Kandidaten unentschlossen sind - hier bekommen sie beides auf einmal geboten. Praktisch ein Wahlplakat wie ein Überraschungsei - 3 Dinge auf einmal!
Wohl dem, der das ganze "Package" liest, um es mal mit neu-manager-deutsch zu sagen.
Gleiches gilt für Apps, die man auf sein Smartphone installiert.
Die App-Macher eines Kölner Prekariats-Fernsehsenders haben sich wohl ähnliche Gedanken gemacht. Frei nach dem Motto"Wer unseren Sender schaut, kann entweder nicht lesen oder er liest nur das ganz GROSS gedruckte Schriftzeugs" stellt man zum Download einen Update einer "Nachrichten-App" bereit. Glücklicherweise hatte ich die App nicht auf automatische Updates eingestellt.
Liest man dann das "Kleingedruckte" über die neuen Zugriffsrechte der Nachrichten-App, will diese mit dem Update das Rechte-Portfolio massiv erweitern. "Aktiv SMS senden" "Aktiv Telefonate einleiten" und so weiter und so fort. Alles selbstständig, autark, für sich allein und ohne weitere Benachrichtung bzw. Freigabe oder Aktivität des Smartphone-Eigentümers.
Frage ich mich doch:Wozu will eine App, die mir Nachrichten empfangen und anzeigen soll, eigenständige SMS verschicken? Wozu will eine News-App eigenständige Telefonate führen?
Will sie mit der App auf einem anderen Smartphone Kontakt aufnehmen? "Hey! Alda! Was geht ab? Welche News sind bei dir grade so aktuell, ey? Boah! Die habe ich ja noch gar nicht. Sims mal rüber die Infos! Fett!"
Oder wenn grade keine News kommen, ein wenig mit anderen Apps auf fremden Smartphones flirten? "Holla, du süsse kleine Gaming App? Lust auf eine wenig News kuscheln? Und danach etwas Hardcore-Gaming? In deinem Speicher oder auf meiner SD Card?" Und wenn so eine App mal einsam ist, ist ja oft keine andere App in Bluetooth oder WLAN Reichweite. Da muss man schon SMSen oder telefonieren können. Damit der Smartphone Eigner nicht NSA-gleich mithört, wird der Datenschutzbeauftragte die kleine "Eigenständigkeit" der App wohl mal gegönnt haben.
Ich werde jedenfalls jetzt nach und nach alle Apps nochmals intensiv auf Eigenleben konsultieren und ggf. entfernen. Und das kann ich nur jedem Smartphone Benutzer auch raten. Ja, auch den i-Jüngern.
Zum Schluss der Woche kam dann der Marketing Gag schlechthin dazu. Nachdem ich kürzlich bei einem deutschen Ticketing Unternehmen (E***tim) ein paar Konzertkarten bestellt hatte, bekam ich just 3 Tage nach Erhalt der physikalischen Tickets per Deutscher Post ein Marketing-Werbe-Schreiben per Email.
Man mag es kaum glauben, was mit Data Mining, Big Data, Business Analytics und Business Intelligence Systemen in der heutigen IT so alles möglich ist: Man informiert just und hochaktuell darüber, dass der Künstler, dessen Karten ich ja schon bestellt und in den Händen hatte, jetzt auf Tournee geht und ich mir doch ganz schnell ein paar Konzertkarten besorgen solle. Tja, kann ja mal passieren.
Was dann aber nicht mehr passieren sollte, ist das gleiche Schreiben 2 Tage später nochmals an diese Email Adresse zu senden. Das ist nur noch hochnotpeinlich! Schämt Euch. Das ist keine künstliche Intelligenz, dass ist Computerdummheit. Die einfach nur noch bewirkt, dass ich bei dem Unternehmen sämtliche Newsletter und Informationen abbestellen werde. Wenn Sie nicht mehr können als meine Mailbox mit unnützen Zeug vollmüllen können, sollen sie mich lieber in Frieden lassen.
Bitte, liebe Leser, bleibt mir auch im Kleingedruckten gewogen..... Bis bald!
PS: Im Kleingedruckten taucht der Specht wieder auf.... das Tier hat da mächtig Spass dran, die alte Antenne anzupicken. Das macht ein dumpfes, vibrierendes Geräusch - wohl ähnlich einem alten abgestorbenen Ast. Auf solchen Ästen tackern die jungen "Hack-Spechte" rum, um weibliche Spechtlein-Damen anzulocken. Na hoffentlich hört das bald mal ein Specht-Weib. Das Dauergetacke geht den Hausbewohnern langsam auf den Nerv; das Tier hat Ausdauer.
In diesem Blog veröffentliche ich meine ganz persönliche und eigene Meinung! Sollte sich jemand verletzt, beleidigt oder angegriffen fühlen, darf man mir gerne schreiben und das Problem aus der Welt schaffen.
Samstag, 17. Mai 2014
Sonntag, 27. April 2014
Der greise Hai im Hallenbad....
Seit geraumer Zeit schlage ich mich ein paar sehr unangenehmen Rückenproblemchen rum und es scheint ausser Training der unteren Rückenmuskulatur keine wirklich brauchbare Abhilfe zu geben.
Geschichte von vorn:
November 2013 - Es zwickt im unteren Rückenbereich - nix Neues. Kommt immer wieder mal in verschiedenen "Härtegraden" vor. Bisserl Wärme hilft und wirds schon richten. Nix da. Diesmal bleibt es hartnäckig.
Dezember 2013 - Einen vorweihnachtlichen Termin beim Orthopäden erwischt.
Januar 2014 - Erst MRT - Befund: Alles prima. Nichts kaputt, keine Nerven gequetscht, keine Bandscheiben beschädigt. Die Behandlung mit Elektro-Bearbeitung meiner Schultern (waren die Probleme nicht woanders?) und Wasserstrahlmassage beginnt. Nebenher noch etwas Physiotherapie.
Tip vom Doc: Laufen ist nicht so Bringer. Radfahren auch nicht. Schwimmen wäre gut. Kraulschwimmwen oder Rückenschwimmen. Nö, Brustschwimmen dann doch nicht.
Und dann waren Sie da - die 3 Probleme meiner sportlichen Apokalypse:
1.) Mein Lieblingssport ist Laufen! Kein Wandern oder nordisches Stockstelzen. Joggen. Laufen. Bis Halbmarathon Entfernung.
2.) Alternativ bzw. zusätzlich bin ich Radfahren gegangen. Hatte mir erst ein nettes Bike zugelegt.
3.) Wenn schon Schwimmen, dann Brustschwimmen. Lang und ausdauernd.
Prima - alles 3 vom Doc als untauglich abgelehnt. Was also tun?
Trenne ich mich wohl oder übel vom Radfahren und baue eine Schwimmeinheit pro Woche zusätzlich zu Rücken-Gymnastik (daheim vorm Fernseher) und Lauftraining ein. Das mit Laufen weglassen ist nicht, kann sich der Doc abschminken. Ohne Laufen geht nichts.
Nun erstmal nach ordentlicher Betriebsanleitung für ordnungsgemässes Kraulschwimmen im Internet gesucht, gefunden und studiert. Danach ab ins Hallenbad. Im Januar sind Freibäder eher nicht so mein Favorit.
Im Hallenbad lernt man dann die Grausamkeit der modernen, öffentlichen Schwimmstätten und den Verlust der Höflichkeit kennen.
Die erste Herausforderung besteht darin, dass man eine Zeit findet, die es einem ermöglicht Bahnen im Schwimmbad halbwegs ungestört ziehen zu können. Also faktisch nie. Besonders wenn man beginnt und sich nicht auf die Sportschwimmer-Bahnen traut, weil man die dortigen Olympia-Anwärter nicht stören möchte.
Man erlernt fürderhin den Schwimmslalom:
- herum um Gruppen von rüstigen Frauen im gehobenen Alter, die sich im Tratsch-Synchron-Schwimmen üben. Synchron heisst in diesem Fall möglichst gleich langsam mit mindestens 3 Personen nebeneinander auf 2 Bahnen (oder auch mehr Bahnen bei mehr Personen) gleichmässig synchron verteilt. Während man synchron/asynchron ununterbrochen über die Probleme der Welt plaudert.
Wenn insgesamt nur 6 Bahnen zur Verfügung stehen, führt das zu permanenten Tauchübungen, die einen aus dem Rhythmus bringen.
- herum um sonstige Schwimmer, die nicht gradeaus bzw. quer im Becken schwimmen
- herum um die Möchtegern-Nato-Kampfschwimmer, die sich ebenfalls nicht in die Sportschwimmerbahnen begeben. Aber mit einem ramboesken "Diese Bahn gehört mir!"durchs Wasser pflügen und keine Rücksicht auf niemanden nehmen. Warum sollten Sie als verkannter Navy-Seal der Provinz auch für irgendwen Platz machen? Das führt schonmal zu blauen Flecken, wenn beim Kraulen ordentlich ausgeteilt wird.
Nach einigen Wochen des Trainings und dem Austesten diverser Wochentage und Uhrzeiten traut man sich dann irgendwann in die Sportschwimmerbahnen. Man hat sich mal genau umgesehen und festgestellt, dass dort eher selten die genetischen Erben von Mark Spitz oder Michel Phelps tummeln.
Aber immerhin gewinnt man das Gefühl, dass man dort mehr Interesse am tatsächlichen Schwimmen hat und daher doch etwas mehr Rücksicht aufeinander nimmt.
Leider begreifen noch nicht alle, das der käufliche Erwerb von Badekappe und Schwimmbrille NICHT automatisch Menschen zu Sportschwimmern macht. Da kommt es schon auch mal vor, dass ich fast ertrunken wäre, weil ich nicht soooooooo langsam schwimmen konnte wie der Mensch vor mir seine Brustbahnen zog. Ich bin dabei regelmässig untergegangen, da man aufgrund der entgegenkommenden Schwimmer in der selben Bahn nicht überholen konnte.
Es spielt dabei auch keine Rolle, ob man morgens um 07:00 Uhr geht oder Abends um 20:30 Uhr. Man trifft zu allen Uhrzeiten alle diese Menschen. Es geht kein Weg dran vorbei. Auch nicht am Eindruck, das die Höflichkeit bei Hobby-Sportlern oftmals wohl vollkommen abhanden gekommen ist und jeder sein Schwimmtraining als Profi-Einheit ansieht, auf die jeder andere Rücksicht zu nehmen hat. Nur man selber nicht auf andere Mitsportler. Das ist nicht nur beim Schwimmen so - kann man auch gerne und oft bei Lauf-Events beobachten. Mag sein, dass es sich auch nur um deutsches Phänomen handelt. Ich weiss es nicht.
Trotzt man allen diesen Mitschwimmern noch mit buddhistischer Gelassenheit, dann fühlt sich die öffentliche Schwimmanstalt berufen: Mal schauen, wen wir alles aus der Ruhe bringen können.
Während der öffentlichen Öffnungszeiten mache ich los ins Hallenbad. Es gibt 6 Bahnen. Aus dem Nichts heraus tauchen plötzlich Kinder und Jugendliche in Massen auf. Das Bademeister-Personal sperrt 3 von 6 Bahnen ab und fordert alle Schwimmer auf sich gefälligst auf nur 3 Bahnen - also auch für Nichtrechenkünstler erkennbare 50%; auch "Die Hälfte" genannt - zusammenzupferchen.
Kurze Frage meinerseits an das Aufsichtspersonal: Warum sperren Sie bitte 3 Bahnen ab?
Antwort: Das Bad ist zur Hälfte an den örtlichen Schwimmverein vermietet.
Hallo? Jemand zu Hause? Geht es noch? Während der öffentlichen Schwimmzeiten? Bei vollem Eintrittsgeld? Ohne Vorwarnung oder Aushang oder was auch immer?
Ich habe ja nichts dagegen, wenn man das tut. Aber dann möchte ich das vorher wissen. Dann gehe ich nämlich gar nicht erst schwimmen. Den Auftrieb im restlich, verbliebenen Schwimmbereich kann ich mir allein vorstellen. Das will ich nicht ausprobieren oder live erleben.
Ein kurze Nachfrage beim Betreiber der Bäder brachte folgende Antwort - im groben Wortlaut:
Wir wissen gar nicht, was sie wollen. Das das Bad nicht vollständig während der Öffnungszeiten zur freien Verfügung aller zahlenden Besucher steht ist die Regel - nicht die Ausnahme. Daher kann man auch nicht vorwarnen.
Tja, was soll man davon halten? Ich meine nichts. Das ist für mich eher Unverschämtheit. Nicht so die reine Tatsache der Doppelbelegung, sondern die Antwort und die Kaltschnäuzigkeit mit der seitens des Betreibers agiert wird.
Irgendwie will man mir wohl den "Spass" am Schwimmen nehmen. Aber noch funktioniert es nicht.... ich schwimme weiter.
Also liebe Leser bleibt mir gewogen und lernt fleissig Slalomschwimmen!
Geschichte von vorn:
November 2013 - Es zwickt im unteren Rückenbereich - nix Neues. Kommt immer wieder mal in verschiedenen "Härtegraden" vor. Bisserl Wärme hilft und wirds schon richten. Nix da. Diesmal bleibt es hartnäckig.
Dezember 2013 - Einen vorweihnachtlichen Termin beim Orthopäden erwischt.
Januar 2014 - Erst MRT - Befund: Alles prima. Nichts kaputt, keine Nerven gequetscht, keine Bandscheiben beschädigt. Die Behandlung mit Elektro-Bearbeitung meiner Schultern (waren die Probleme nicht woanders?) und Wasserstrahlmassage beginnt. Nebenher noch etwas Physiotherapie.
Tip vom Doc: Laufen ist nicht so Bringer. Radfahren auch nicht. Schwimmen wäre gut. Kraulschwimmwen oder Rückenschwimmen. Nö, Brustschwimmen dann doch nicht.
Und dann waren Sie da - die 3 Probleme meiner sportlichen Apokalypse:
1.) Mein Lieblingssport ist Laufen! Kein Wandern oder nordisches Stockstelzen. Joggen. Laufen. Bis Halbmarathon Entfernung.
2.) Alternativ bzw. zusätzlich bin ich Radfahren gegangen. Hatte mir erst ein nettes Bike zugelegt.
3.) Wenn schon Schwimmen, dann Brustschwimmen. Lang und ausdauernd.
Prima - alles 3 vom Doc als untauglich abgelehnt. Was also tun?
Trenne ich mich wohl oder übel vom Radfahren und baue eine Schwimmeinheit pro Woche zusätzlich zu Rücken-Gymnastik (daheim vorm Fernseher) und Lauftraining ein. Das mit Laufen weglassen ist nicht, kann sich der Doc abschminken. Ohne Laufen geht nichts.
Nun erstmal nach ordentlicher Betriebsanleitung für ordnungsgemässes Kraulschwimmen im Internet gesucht, gefunden und studiert. Danach ab ins Hallenbad. Im Januar sind Freibäder eher nicht so mein Favorit.
Im Hallenbad lernt man dann die Grausamkeit der modernen, öffentlichen Schwimmstätten und den Verlust der Höflichkeit kennen.
Die erste Herausforderung besteht darin, dass man eine Zeit findet, die es einem ermöglicht Bahnen im Schwimmbad halbwegs ungestört ziehen zu können. Also faktisch nie. Besonders wenn man beginnt und sich nicht auf die Sportschwimmer-Bahnen traut, weil man die dortigen Olympia-Anwärter nicht stören möchte.
Man erlernt fürderhin den Schwimmslalom:
- herum um Gruppen von rüstigen Frauen im gehobenen Alter, die sich im Tratsch-Synchron-Schwimmen üben. Synchron heisst in diesem Fall möglichst gleich langsam mit mindestens 3 Personen nebeneinander auf 2 Bahnen (oder auch mehr Bahnen bei mehr Personen) gleichmässig synchron verteilt. Während man synchron/asynchron ununterbrochen über die Probleme der Welt plaudert.
Wenn insgesamt nur 6 Bahnen zur Verfügung stehen, führt das zu permanenten Tauchübungen, die einen aus dem Rhythmus bringen.
- herum um sonstige Schwimmer, die nicht gradeaus bzw. quer im Becken schwimmen
- herum um die Möchtegern-Nato-Kampfschwimmer, die sich ebenfalls nicht in die Sportschwimmerbahnen begeben. Aber mit einem ramboesken "Diese Bahn gehört mir!"durchs Wasser pflügen und keine Rücksicht auf niemanden nehmen. Warum sollten Sie als verkannter Navy-Seal der Provinz auch für irgendwen Platz machen? Das führt schonmal zu blauen Flecken, wenn beim Kraulen ordentlich ausgeteilt wird.
Nach einigen Wochen des Trainings und dem Austesten diverser Wochentage und Uhrzeiten traut man sich dann irgendwann in die Sportschwimmerbahnen. Man hat sich mal genau umgesehen und festgestellt, dass dort eher selten die genetischen Erben von Mark Spitz oder Michel Phelps tummeln.
Aber immerhin gewinnt man das Gefühl, dass man dort mehr Interesse am tatsächlichen Schwimmen hat und daher doch etwas mehr Rücksicht aufeinander nimmt.
Leider begreifen noch nicht alle, das der käufliche Erwerb von Badekappe und Schwimmbrille NICHT automatisch Menschen zu Sportschwimmern macht. Da kommt es schon auch mal vor, dass ich fast ertrunken wäre, weil ich nicht soooooooo langsam schwimmen konnte wie der Mensch vor mir seine Brustbahnen zog. Ich bin dabei regelmässig untergegangen, da man aufgrund der entgegenkommenden Schwimmer in der selben Bahn nicht überholen konnte.
Es spielt dabei auch keine Rolle, ob man morgens um 07:00 Uhr geht oder Abends um 20:30 Uhr. Man trifft zu allen Uhrzeiten alle diese Menschen. Es geht kein Weg dran vorbei. Auch nicht am Eindruck, das die Höflichkeit bei Hobby-Sportlern oftmals wohl vollkommen abhanden gekommen ist und jeder sein Schwimmtraining als Profi-Einheit ansieht, auf die jeder andere Rücksicht zu nehmen hat. Nur man selber nicht auf andere Mitsportler. Das ist nicht nur beim Schwimmen so - kann man auch gerne und oft bei Lauf-Events beobachten. Mag sein, dass es sich auch nur um deutsches Phänomen handelt. Ich weiss es nicht.
Trotzt man allen diesen Mitschwimmern noch mit buddhistischer Gelassenheit, dann fühlt sich die öffentliche Schwimmanstalt berufen: Mal schauen, wen wir alles aus der Ruhe bringen können.
Während der öffentlichen Öffnungszeiten mache ich los ins Hallenbad. Es gibt 6 Bahnen. Aus dem Nichts heraus tauchen plötzlich Kinder und Jugendliche in Massen auf. Das Bademeister-Personal sperrt 3 von 6 Bahnen ab und fordert alle Schwimmer auf sich gefälligst auf nur 3 Bahnen - also auch für Nichtrechenkünstler erkennbare 50%; auch "Die Hälfte" genannt - zusammenzupferchen.
Kurze Frage meinerseits an das Aufsichtspersonal: Warum sperren Sie bitte 3 Bahnen ab?
Antwort: Das Bad ist zur Hälfte an den örtlichen Schwimmverein vermietet.
Hallo? Jemand zu Hause? Geht es noch? Während der öffentlichen Schwimmzeiten? Bei vollem Eintrittsgeld? Ohne Vorwarnung oder Aushang oder was auch immer?
Ich habe ja nichts dagegen, wenn man das tut. Aber dann möchte ich das vorher wissen. Dann gehe ich nämlich gar nicht erst schwimmen. Den Auftrieb im restlich, verbliebenen Schwimmbereich kann ich mir allein vorstellen. Das will ich nicht ausprobieren oder live erleben.
Ein kurze Nachfrage beim Betreiber der Bäder brachte folgende Antwort - im groben Wortlaut:
Wir wissen gar nicht, was sie wollen. Das das Bad nicht vollständig während der Öffnungszeiten zur freien Verfügung aller zahlenden Besucher steht ist die Regel - nicht die Ausnahme. Daher kann man auch nicht vorwarnen.
Tja, was soll man davon halten? Ich meine nichts. Das ist für mich eher Unverschämtheit. Nicht so die reine Tatsache der Doppelbelegung, sondern die Antwort und die Kaltschnäuzigkeit mit der seitens des Betreibers agiert wird.
Irgendwie will man mir wohl den "Spass" am Schwimmen nehmen. Aber noch funktioniert es nicht.... ich schwimme weiter.
Also liebe Leser bleibt mir gewogen und lernt fleissig Slalomschwimmen!
Donnerstag, 13. März 2014
Wenn der Traum von der Uhr fürs Leben sich zu Altmetall-Schrott verwandelt...
Irgendwie bin auch ich dann und wann noch behaftet mit dem Wunsch nach Status-Symbolen. Meine Versuche mich von Luxusgütern zu lösen mehren sich und machen Fortschritte. Bei Uhren konnte ich das noch nicht hinbekommen... bis jetzt.
Mein Wunsch war immer eine schöne, mechanische Uhr zu besitzen. Am besten eine Automatik.
Geprägt durch meinen Grossvater hatte ich immer eine Affinität zu Uhren der Marke Omega. Eine Omega Seamaster begleitete das Leben meines Grossvaters solange ich denken kann. Und diese Uhr aus den 60er Jahren ist eines der ganz wenigen Erinnerungsstücke an meinem Grossvater, die ich behalten habe.
Nach seinem Tod habe ich das gute Stück bei einem Uhrmacher aufarbeiten lassen und trage es jetzt selber dann und wann bei besonderen Gelegenheiten.
Ganz in dieser Tradition habe ich dann beschlossen auf eine eigene Omega zu sparen. Und 1998 war es soweit. Eine Constellation Automatik Chronometer hatte es mir angetan. Das gute Stück war schlicht, aber elegant und sehr bequem am Handgelenk. Das sollte mein Chrono fürs Leben werden. Das Teil wollte ich meinem (damals noch nicht existierenden) Sohn vererben.
Dumm nur, dass der Wecker nach ein paar Wochen den Geist aufgab. Der Chrono liess sich nicht mehr aufziehen. Dafür gibt es die Garantie und gut.
Ein paar Jahre später... genau der selbe Fehler wieder. Sinnigerweise ziemlich genau nach der Zeit, die der Hersteller für eine "Überholung" der Uhr angibt. Fand ich ein wenig seltsam. Fand ich ein wenig blöd. Das gute Stück habe ich nicht jeden Tag getragen, die Beanspruchung der Uhr war also eher mässig bis bescheiden. Na gut. Ist bei teuren Chronos wohl wie beim Auto. Regelmässige Inspektion.
Wieder wurde der Chrono repariert und tat wieder seinen Dienst.
Nun rate man mal, was dieses Frühjahr passiert ist? Genau. Der Chrono lässt sich wieder nicht aufziehen. Ab zum Uhrmacher. Kostenvoranschlag.
Ein paar Tage später ein Anruf:
Uhrmacher: "Die Uhr muss generalüberholt werden - komplett auseinander bauen. Neue Krone, neue Zeiger. Macht 435€. Sollen wir das für Sie machen?"
Tom: *hüstel, räusper,hüstel* "Bitte wieviel?"
Uhrmacher: "435€"
Tom: "Neeee. Nicht Ihr Ernst, oder?"
Uhrmacher: "Doch"
Tom: "Nein. Nicht machen. Steht in keinem Verhältnis zum Wert der Uhr"
Also latscht Tom los. Holt seine Uhr ab und zahlt eine Kostenvoranschlag-Gebühr.
Uhrmacher hakt nochmal nach, ob ich den Chrono nicht doch reparieren lassen müsste. Sei ja ein schönes Stück und für einen Chrono in dieser Qualität und Klasse müsste man heute so ab 4000€ aufwärts rechnen. Dumm nur, dass meinen Chrono als Gebrauchtzeitanzeiger für rund 700€ mit 1-jähriger Garantie kaufen könnte.
Dann ran an den PC und an Omega geschrieben. Bin sauer. 3x mal mit dem absolut selben Fehler gibt die Uhr den Geist auf. Wenn ich mir eine 60€ Swatch kaufe, ok. Aber bei einer Uhr, die vor dem Jahrtausendwechsel schon ein erkleckliches Sümmchen gekostet hat, hätte ich mehr erwartet.
Omega findet nix in seinen Archiven. Aber die deutschen Ableger von Omega würden sich bei mir melden. Tun Sie auch. Sie holen meine Uhr per Kurier ab und wollen das Teil untersuchen.
Tun Sie auch. Mit dem Ergebnis, das ich jetzt 580€ zahlen soll. Die Uhr sei von innen verunreinigt und das Armband sei hin.
Da war ich dann stinksauer. Eine Uhr, die ich weder zum Sport noch zu sonstigen Abenteuern trage, sondern nur im Office oder zu besonderen Anlässen, ist also von innen verunreinigt.
Wie kommt das denn?
Entweder hat der Service vorher Bockmist gebaut - was übrigens bei einem offiziellen Omega Händler und Service Point war - oder die Uhr ist wirklich nur Altmetall-Schrott mit eingebauter, wiederkehrender Soll-Bruchstelle.
Beeindruckend war für mich auch die Chuzpe des Herstellers. Selbst die windigsten Autoverkäufer, die mir in meinem Leben begegnet sind, hätten nicht versucht einen Totalschaden zu reparieren. Da gehen die Herren eher her und versuchen mit mir einen Deal über ein neues Fahrzeug zu machen, statt den Restwert des Wagens als Reparaturkosten zu veranschlagen.
Das ist fast so als würde mann für 100.000€ einen Porsche kaufen und beim Kundendienst heisst es dann: Wir bauen Ihr Auto mal total auseinander, machen neue Wischer dran und das kostet dann 80.000€. Gelle? Wir machen das für Sie! Und wenn der Wischer nächstes Jahr wieder hin ist, dann bauen wir das Teil für Sie wieder total auseinander. Und der Wischer ist garantiert hin, nächstes Jahr.
Mein Fazit:
Luxus-Uhren sind für mich gestorben. Mein Sohn wird keinen Omega Chrono von mir erben. Der Traum von der Uhr fürs Leben hat sich in Altmetall-Schrott verwandelt. Ich kaufe wieder Uhren von C*sio, S*iko, Jun*ers, und was weiss ich noch. Dafür jetzt alle paar Jahre einen neuen Wecker. Falls da einer kaputt geht? Nicht schlimm. Die Teile sind bei weitem nicht so teuer, dass man über eine Reparatur in Höhe des Neuwertes überhaupt nachdenken möchte. Und von dem Geld was ich damals für die Omega bezahlt habe, würde ich heute noch was über haben, wenn ich nicht gedacht hätte, dass ich ein Status Symbol brauche. Jetzt brauche ich keins mehr. Und will keins mehr. Besitz belastet. Wieder einmal hat sich das bewiesen.
Meine Frau wird es freuen. Hatten Uhren-Läden auf mich doch die gleiche Anziehungskraft wie Schuh-Läden auf Frauen.
In diesem Sinne, liebe Leser, passt gut auf Eure Chronos auf. Und überlegt, ob Euch Status-Symbole wirklich glücklich machen. Bitte bleibt mir status-symbol-losen Schreiberling gewogen.
Mein Wunsch war immer eine schöne, mechanische Uhr zu besitzen. Am besten eine Automatik.
Geprägt durch meinen Grossvater hatte ich immer eine Affinität zu Uhren der Marke Omega. Eine Omega Seamaster begleitete das Leben meines Grossvaters solange ich denken kann. Und diese Uhr aus den 60er Jahren ist eines der ganz wenigen Erinnerungsstücke an meinem Grossvater, die ich behalten habe.
Nach seinem Tod habe ich das gute Stück bei einem Uhrmacher aufarbeiten lassen und trage es jetzt selber dann und wann bei besonderen Gelegenheiten.
Ganz in dieser Tradition habe ich dann beschlossen auf eine eigene Omega zu sparen. Und 1998 war es soweit. Eine Constellation Automatik Chronometer hatte es mir angetan. Das gute Stück war schlicht, aber elegant und sehr bequem am Handgelenk. Das sollte mein Chrono fürs Leben werden. Das Teil wollte ich meinem (damals noch nicht existierenden) Sohn vererben.
Dumm nur, dass der Wecker nach ein paar Wochen den Geist aufgab. Der Chrono liess sich nicht mehr aufziehen. Dafür gibt es die Garantie und gut.
Ein paar Jahre später... genau der selbe Fehler wieder. Sinnigerweise ziemlich genau nach der Zeit, die der Hersteller für eine "Überholung" der Uhr angibt. Fand ich ein wenig seltsam. Fand ich ein wenig blöd. Das gute Stück habe ich nicht jeden Tag getragen, die Beanspruchung der Uhr war also eher mässig bis bescheiden. Na gut. Ist bei teuren Chronos wohl wie beim Auto. Regelmässige Inspektion.
Wieder wurde der Chrono repariert und tat wieder seinen Dienst.
Nun rate man mal, was dieses Frühjahr passiert ist? Genau. Der Chrono lässt sich wieder nicht aufziehen. Ab zum Uhrmacher. Kostenvoranschlag.
Ein paar Tage später ein Anruf:
Uhrmacher: "Die Uhr muss generalüberholt werden - komplett auseinander bauen. Neue Krone, neue Zeiger. Macht 435€. Sollen wir das für Sie machen?"
Tom: *hüstel, räusper,hüstel* "Bitte wieviel?"
Uhrmacher: "435€"
Tom: "Neeee. Nicht Ihr Ernst, oder?"
Uhrmacher: "Doch"
Tom: "Nein. Nicht machen. Steht in keinem Verhältnis zum Wert der Uhr"
Also latscht Tom los. Holt seine Uhr ab und zahlt eine Kostenvoranschlag-Gebühr.
Uhrmacher hakt nochmal nach, ob ich den Chrono nicht doch reparieren lassen müsste. Sei ja ein schönes Stück und für einen Chrono in dieser Qualität und Klasse müsste man heute so ab 4000€ aufwärts rechnen. Dumm nur, dass meinen Chrono als Gebrauchtzeitanzeiger für rund 700€ mit 1-jähriger Garantie kaufen könnte.
Dann ran an den PC und an Omega geschrieben. Bin sauer. 3x mal mit dem absolut selben Fehler gibt die Uhr den Geist auf. Wenn ich mir eine 60€ Swatch kaufe, ok. Aber bei einer Uhr, die vor dem Jahrtausendwechsel schon ein erkleckliches Sümmchen gekostet hat, hätte ich mehr erwartet.
Omega findet nix in seinen Archiven. Aber die deutschen Ableger von Omega würden sich bei mir melden. Tun Sie auch. Sie holen meine Uhr per Kurier ab und wollen das Teil untersuchen.
Tun Sie auch. Mit dem Ergebnis, das ich jetzt 580€ zahlen soll. Die Uhr sei von innen verunreinigt und das Armband sei hin.
Da war ich dann stinksauer. Eine Uhr, die ich weder zum Sport noch zu sonstigen Abenteuern trage, sondern nur im Office oder zu besonderen Anlässen, ist also von innen verunreinigt.
Wie kommt das denn?
Entweder hat der Service vorher Bockmist gebaut - was übrigens bei einem offiziellen Omega Händler und Service Point war - oder die Uhr ist wirklich nur Altmetall-Schrott mit eingebauter, wiederkehrender Soll-Bruchstelle.
Beeindruckend war für mich auch die Chuzpe des Herstellers. Selbst die windigsten Autoverkäufer, die mir in meinem Leben begegnet sind, hätten nicht versucht einen Totalschaden zu reparieren. Da gehen die Herren eher her und versuchen mit mir einen Deal über ein neues Fahrzeug zu machen, statt den Restwert des Wagens als Reparaturkosten zu veranschlagen.
Das ist fast so als würde mann für 100.000€ einen Porsche kaufen und beim Kundendienst heisst es dann: Wir bauen Ihr Auto mal total auseinander, machen neue Wischer dran und das kostet dann 80.000€. Gelle? Wir machen das für Sie! Und wenn der Wischer nächstes Jahr wieder hin ist, dann bauen wir das Teil für Sie wieder total auseinander. Und der Wischer ist garantiert hin, nächstes Jahr.
Mein Fazit:
Luxus-Uhren sind für mich gestorben. Mein Sohn wird keinen Omega Chrono von mir erben. Der Traum von der Uhr fürs Leben hat sich in Altmetall-Schrott verwandelt. Ich kaufe wieder Uhren von C*sio, S*iko, Jun*ers, und was weiss ich noch. Dafür jetzt alle paar Jahre einen neuen Wecker. Falls da einer kaputt geht? Nicht schlimm. Die Teile sind bei weitem nicht so teuer, dass man über eine Reparatur in Höhe des Neuwertes überhaupt nachdenken möchte. Und von dem Geld was ich damals für die Omega bezahlt habe, würde ich heute noch was über haben, wenn ich nicht gedacht hätte, dass ich ein Status Symbol brauche. Jetzt brauche ich keins mehr. Und will keins mehr. Besitz belastet. Wieder einmal hat sich das bewiesen.
Meine Frau wird es freuen. Hatten Uhren-Läden auf mich doch die gleiche Anziehungskraft wie Schuh-Läden auf Frauen.
In diesem Sinne, liebe Leser, passt gut auf Eure Chronos auf. Und überlegt, ob Euch Status-Symbole wirklich glücklich machen. Bitte bleibt mir status-symbol-losen Schreiberling gewogen.
Samstag, 1. Februar 2014
Geschafft! - 12 Tage Detox.....
"Halli Hallo Hallöle!" würde eine deutsche Werbeikone grüssen und bei der Dame würde "Wem" geholfen.
Nach Tag 6 des familiären Detoxens habe ich Euch nicht mehr mit täglichen Wasserstandsmeldungen überschwemmt. Es gab nicht wirklich viel zu berichten. Also, was den Ablauf angeht. Ein paar Fotos von ein paar netten Gerichten kommen dann am Ende dieses Blog-Posts.
Das Programm hatte seinen letzten Tag bereits am Mittwoch - sprich vor 3 Tagen. Die ganze Geschichte hat soviel Spass gemacht und so gut geschmeckt, dass wir beschlossen haben noch ein paar Tage in entspannter Form dranzuhängen.
Yeah! Da guckt Ihr? Klar, dass hört sich so viel cooler an als wenn ich sagen würde, dass die Mengenangaben für die Zutaten etwas sehr grosszügig waren, ein paar Gerichte geshiftet wurden und wir irgendwie die Reste an Gemüse wegessen müssen.
Ein bisschen stolz bin schon: 2 Wochen keinen Kaffee oder schwarzen/grünen Tee. Keine Süssigkeiten! Null komma null! Obwohl ich sonst vom Haribo Virus befallen bin. Umstieg von Milch und Joghurt auf Soja Drink und Soja Joghurt geglückt! Und mit der "roten Currypaste" eine tolle Würz-Zutat entdeckt.
Ergebnis der ganzen Aktion: Donnerstag morgen zeigte die Waage 5,3kg weniger an.
Die wirklich spannende Zeit startet aber jetzt erst. Wie geht es weiter? The Return and Revenge of the Goldbär? Ich weiss es noch nicht. Es ist eine Kopfsache, sagt meine Frau. Vermutlich hat sie recht. Sie hat mit sowas ziemlich oft recht.
Donnerstag Abend ging es zumindest einer Minitüte Gummibärchen an den Kragen - Ihr kennt die fuzzeligen, kleinen Tütchen? Wo so 8-10 Miniatur Gummibärchen, also die Spanferkelversion oder Milchlammversion, der normalen Bären drin sind?
Gefolgt von einer kleinen Packung "Jelly Beans" und dem letzten Rest - noch von vor dem Detox stammenden - Jumbo Erdnussflips.
Kopfsache halt. Ich muss mich dran erinnern, dass ich bei der Rückkehr zu meinem alten Ess-Programm wieder zunehmen würde. Demzufolge bleibt es u. A. bei Sojaprodukten statt Milchprodukten für die Zukunft.
Von Kaffee habe ich mich bis heute fernhalten können. Der doppelte Espresso im Kaffeladen mit dem Meerjungfrau-ähnlichen Markenlogo hat mich nicht begeistert. Das erwartete Geschmackserlebnis fiel ziemlich schmal aus. :-( Die Bitterbrühen Abstinenz werde ich so noch etwas länger aushalten können. Muckefuck sei Dank!
Aber besser Essen steht für die Zukunft weiter an. Weniger essen. Weniger Kohlenhydrate. Weniger Fertigfrass aus der Convenience Küche. Das Ziel ist noch weitere 7 Kg Körpermasse zu entfernen. Das tut auch meinem Rücken gut, der grade wieder mal von Problemen geplagt wird.
Wenn es nicht eine Copyright Verletzung wäre, hätte ich Euch den Plan mal hier eingestellt.... aber so... leider... müsst Ihr Euren eigenen Detox Plan suchen und finden.
Und jetzt muss ich wieder weiter an meinem selbstgemachten Snickers arbeiten. Arterienverstopfer erster Kategorie... knapp ein Pfund Schokolade und 2 Kg Zucker.... :-) Das wird eine tolle Belohnung für 12 Tage Detox! Alleine die Karamelmasse darin hat runde 1800kcal. Und das ist die kleinste Zutat!
Ich werde Euch auf dem laufenden halten, was meine "Kopfsache" macht und ob ich die 7 Kg zusätzlich noch erreichen werde.
Bleibt mir gewogen, liebe Leser! Und bis bald! Hier kommen die versprochenen Fotos von den besten Gerichten:
Nach Tag 6 des familiären Detoxens habe ich Euch nicht mehr mit täglichen Wasserstandsmeldungen überschwemmt. Es gab nicht wirklich viel zu berichten. Also, was den Ablauf angeht. Ein paar Fotos von ein paar netten Gerichten kommen dann am Ende dieses Blog-Posts.
Das Programm hatte seinen letzten Tag bereits am Mittwoch - sprich vor 3 Tagen. Die ganze Geschichte hat soviel Spass gemacht und so gut geschmeckt, dass wir beschlossen haben noch ein paar Tage in entspannter Form dranzuhängen.
Yeah! Da guckt Ihr? Klar, dass hört sich so viel cooler an als wenn ich sagen würde, dass die Mengenangaben für die Zutaten etwas sehr grosszügig waren, ein paar Gerichte geshiftet wurden und wir irgendwie die Reste an Gemüse wegessen müssen.
Ein bisschen stolz bin schon: 2 Wochen keinen Kaffee oder schwarzen/grünen Tee. Keine Süssigkeiten! Null komma null! Obwohl ich sonst vom Haribo Virus befallen bin. Umstieg von Milch und Joghurt auf Soja Drink und Soja Joghurt geglückt! Und mit der "roten Currypaste" eine tolle Würz-Zutat entdeckt.
Ergebnis der ganzen Aktion: Donnerstag morgen zeigte die Waage 5,3kg weniger an.
Die wirklich spannende Zeit startet aber jetzt erst. Wie geht es weiter? The Return and Revenge of the Goldbär? Ich weiss es noch nicht. Es ist eine Kopfsache, sagt meine Frau. Vermutlich hat sie recht. Sie hat mit sowas ziemlich oft recht.
Donnerstag Abend ging es zumindest einer Minitüte Gummibärchen an den Kragen - Ihr kennt die fuzzeligen, kleinen Tütchen? Wo so 8-10 Miniatur Gummibärchen, also die Spanferkelversion oder Milchlammversion, der normalen Bären drin sind?
Gefolgt von einer kleinen Packung "Jelly Beans" und dem letzten Rest - noch von vor dem Detox stammenden - Jumbo Erdnussflips.
Kopfsache halt. Ich muss mich dran erinnern, dass ich bei der Rückkehr zu meinem alten Ess-Programm wieder zunehmen würde. Demzufolge bleibt es u. A. bei Sojaprodukten statt Milchprodukten für die Zukunft.
Von Kaffee habe ich mich bis heute fernhalten können. Der doppelte Espresso im Kaffeladen mit dem Meerjungfrau-ähnlichen Markenlogo hat mich nicht begeistert. Das erwartete Geschmackserlebnis fiel ziemlich schmal aus. :-( Die Bitterbrühen Abstinenz werde ich so noch etwas länger aushalten können. Muckefuck sei Dank!
Aber besser Essen steht für die Zukunft weiter an. Weniger essen. Weniger Kohlenhydrate. Weniger Fertigfrass aus der Convenience Küche. Das Ziel ist noch weitere 7 Kg Körpermasse zu entfernen. Das tut auch meinem Rücken gut, der grade wieder mal von Problemen geplagt wird.
Wenn es nicht eine Copyright Verletzung wäre, hätte ich Euch den Plan mal hier eingestellt.... aber so... leider... müsst Ihr Euren eigenen Detox Plan suchen und finden.
Und jetzt muss ich wieder weiter an meinem selbstgemachten Snickers arbeiten. Arterienverstopfer erster Kategorie... knapp ein Pfund Schokolade und 2 Kg Zucker.... :-) Das wird eine tolle Belohnung für 12 Tage Detox! Alleine die Karamelmasse darin hat runde 1800kcal. Und das ist die kleinste Zutat!
Ich werde Euch auf dem laufenden halten, was meine "Kopfsache" macht und ob ich die 7 Kg zusätzlich noch erreichen werde.
Bleibt mir gewogen, liebe Leser! Und bis bald! Hier kommen die versprochenen Fotos von den besten Gerichten:
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| Warmer Spinat-Kartoffelsalat mit Orangen-Senf-Dressing Schmeckt viel besser als es sich anhört! |
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| Viktoriabarsch auf Karotten-Fenchel-Gemüse. Dem Rezept nach wäre es Zander, aber der war grade nicht zu kriegen. |
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| Gebackene Auberginen mit Gurke, Zuckerschoten, Feta und Oliven |
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| Gelbe Linsen mit Paprikagemüse und viel roter Curry-Paste! Scharf, ey! |
Donnerstag, 23. Januar 2014
Detoxing blues.... Tag 4-6
Mich würde wirklich interessieren, ob die Leserschaft meines Blogs schon die ersten Wetten abgeschlossen hat, wie lange ich dieses Detox Programm durchhalten werde. Wer da auf weniger als 6 Tage gesetzt hat, ist definitiv nicht im Kreis der Gewinner!
Mein 4. Tag startet mit Motivationshilfe von Hr. Waage, der mir morgens im Bad erklärt, dass sich weitere 0,7Kg meiner Körpermasse von mir getrennt haben.
Nächste Neuigkeit: Es geht ran an die Erdmandeln oder auch Chufas Nüssli.
Zusammen mit einem geriebenen oder kleingehäckselten Apfel und Soja-Joghurt nennt sich das ganze "Apfelmüsli" und sieht folgendermassen aus:
Zum Mittag hat es eine Kartoffelsuppe - nein diesmal kein Foto. Meine Erkenntnis war, dass es keinen Sinn macht pürierte Suppen zu fotografieren. Da erkennt man sowieso nichts. Nebenspeisen waren Soja Drink natur und 2 Birnen.
Das Abendessen war optisch und aromatisch dann doch wieder ein Hit: Gebackene Zucchini mit Kirschtomaten und Oliven. Besonders erfreut war ich über den ersten Einsatz des Schneidewerks unserer Küchenmaschine. Die Zucchinis erwiesen sich als wehrlose Opfer und Ruckzuck hatte ich 4 Zucchini in schöne dünne gleichgrosse Scheiben verwandelt.
Das "Kleinwürfeln" von Schalotten per Küchenmixer erwies sich als fataler Fehlschlag. Das hätte ich auch gleich von Hand machen können oder doch nicht den Gewürzmühlen-Aufsatz verwenden. Selbst schuld halt.
Mein Waagenmotivationsmeter eröffnete den Tag 5 mit weiteren 0,6Kg Menschmaterien-Verlust. Aber am "Speckgürtel" scheint sich rein optisch nix bewegt zu haben. Wo verschwindet diese Masse?
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es von Frühstück - Beeren-Soja Drink-Smoothie - ud Mittagessen - Feldsalat mit frischen Champignons und Orangen Dressing - keine Fotos habe. Und das nicht, weil ich heimlich Currywurst und Fritten gehabt hätte, sondern weil ich einfach nachlässig verpennt hatte das abzulichten.
Immerhin lässt am Tag 5 die Sucht nach Kaffee und Weingummi deutlich nach. Auch das Verlangen sich mal kurz an anderen Snacks zu bedienen wird immer einfacher zu überwinden. Nur der Spott, den man mittags in der Kantine aushalten muss, wenn es um einen rumdönert, frittelt, sandwiched
und was weiss ich noch, der bleibt. Das Schwierigste war eindeutig zu den Butterbrezeln des Kollegen mit Geburtstag nicht nachzugeben. Das entwickelte fast manische und backwerk-erotische Fantasien darüber, was ich jetzt alles mit der Brezel anstellen könnte. Aber die 9 getrockneten Aprikosen und 9 Mandeln trösteten als Nachmittag-Snack darüber hinweg
Mein Lauftraining funktioniert erstaunlich gut, trotz der kohlenhydratreduzierten Ernährung. Hungergefühle treten nicht auf. Wenn man denn Abends ein Fest aus Zuckerschoten, Karotten, Champignons, Kartoffeln (jauchz!!!!) und Curry geniessen darf.
Dumm nur, dass das "Fest" nicht mehr so festlich ist, wenn Junior zeitgleich das hier isst:
Doch wieder einmal konnte Superdad mit seinen Superkräften verhindern, dass dem kleinen Mann der Teller weggerissen und fremdgeleert wird. Von Superdad, der dann wohl nicht mehr Superdad wäre.
Tag 6 begann wie Tag 4... jetzt wirds wohl langweilig. Nochmal 0,6Kg Masseverlust, aber die Hose sitzt noch. Danach ein Birnenmüsli - muss die Schwester vom Apfelmüsli sein. Ratet doch mal, welche Zutat sich dabei verändert hat? Die Chufas Nüssli waren es jedenfalls nicht.
Mittags... Suppe und? und? und? Genau. Püriert. Das "Detox Kür-chen" ist was für zahnlose Mitmenschen. Bestens geeignet. Ich habe heute kein Foto für dich, du Karotten-Orangen-Suppe.
Neben den üblichen 1 Apfel und etwas Soja Drink natur Snacks kam dann wieder die rote Beete zum Einsatz. Nicht als Saft diesmal und auch nicht als Sauerkonserve - frisch! Geschält und geviertelt ab in den Backofen und dann ab auf den Salat mit Orangendressing (ohne Schalotten, passt wohl nur zu Feldsalat oder Champignons und hätte meiner Meinung nach dem heutigen Gericht auch gut getan)
Somit präsentiere ich stolz: Gebackene rote Beete auf Salat mit Orangedressing ohne Schalotte
Bisher war ich ein Fan von roter Beete. Aber die Mengen in denen bei diesem Programm davon Gebrauch gemacht wird, werden mir langsam zuviel. 300gr Rote Beete pro Person zum Abendessen ist dann doch eine ganze Menge! Es macht halt satt und der sehr intensive, langanhaltende Geschmack schützt vor dem Verlangen noch was zu essen.
Und jetzt ist Bergfest! Die ersten 6 von 12 Tagen sind um. Ich werde weiter fleissig meinen Speiseplan und Erfahrungen bloggen. Apropos Erfahrungen... Ich bin immer noch baff erstaunt mit wie wenig Speise man gut satt wird und das diese ganzen Mahlzeiten durchweg gut schmecken.
Befürchtet hatte ich eine unendliche Müdigkeit, Schlaffheit und fehlender Antrieb. Das genaue Gegenteil ist der Fall - ich bin völlig aufgekratzt und agil. Das Joggen geht super. Das ganze Wohlbefinden ist fast beängstigend gut.
Für heute genug... platziert Eure Wetten neu, ob ich noch 6 Tage schaffe und bitte, bleibt mir gewogen liebe Leser!
Mein 4. Tag startet mit Motivationshilfe von Hr. Waage, der mir morgens im Bad erklärt, dass sich weitere 0,7Kg meiner Körpermasse von mir getrennt haben.
Nächste Neuigkeit: Es geht ran an die Erdmandeln oder auch Chufas Nüssli.
Zusammen mit einem geriebenen oder kleingehäckselten Apfel und Soja-Joghurt nennt sich das ganze "Apfelmüsli" und sieht folgendermassen aus:
Zum Mittag hat es eine Kartoffelsuppe - nein diesmal kein Foto. Meine Erkenntnis war, dass es keinen Sinn macht pürierte Suppen zu fotografieren. Da erkennt man sowieso nichts. Nebenspeisen waren Soja Drink natur und 2 Birnen.
Das Abendessen war optisch und aromatisch dann doch wieder ein Hit: Gebackene Zucchini mit Kirschtomaten und Oliven. Besonders erfreut war ich über den ersten Einsatz des Schneidewerks unserer Küchenmaschine. Die Zucchinis erwiesen sich als wehrlose Opfer und Ruckzuck hatte ich 4 Zucchini in schöne dünne gleichgrosse Scheiben verwandelt.
Das "Kleinwürfeln" von Schalotten per Küchenmixer erwies sich als fataler Fehlschlag. Das hätte ich auch gleich von Hand machen können oder doch nicht den Gewürzmühlen-Aufsatz verwenden. Selbst schuld halt.
Mein Waagenmotivationsmeter eröffnete den Tag 5 mit weiteren 0,6Kg Menschmaterien-Verlust. Aber am "Speckgürtel" scheint sich rein optisch nix bewegt zu haben. Wo verschwindet diese Masse?
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es von Frühstück - Beeren-Soja Drink-Smoothie - ud Mittagessen - Feldsalat mit frischen Champignons und Orangen Dressing - keine Fotos habe. Und das nicht, weil ich heimlich Currywurst und Fritten gehabt hätte, sondern weil ich einfach nachlässig verpennt hatte das abzulichten.
Immerhin lässt am Tag 5 die Sucht nach Kaffee und Weingummi deutlich nach. Auch das Verlangen sich mal kurz an anderen Snacks zu bedienen wird immer einfacher zu überwinden. Nur der Spott, den man mittags in der Kantine aushalten muss, wenn es um einen rumdönert, frittelt, sandwiched
und was weiss ich noch, der bleibt. Das Schwierigste war eindeutig zu den Butterbrezeln des Kollegen mit Geburtstag nicht nachzugeben. Das entwickelte fast manische und backwerk-erotische Fantasien darüber, was ich jetzt alles mit der Brezel anstellen könnte. Aber die 9 getrockneten Aprikosen und 9 Mandeln trösteten als Nachmittag-Snack darüber hinweg
Mein Lauftraining funktioniert erstaunlich gut, trotz der kohlenhydratreduzierten Ernährung. Hungergefühle treten nicht auf. Wenn man denn Abends ein Fest aus Zuckerschoten, Karotten, Champignons, Kartoffeln (jauchz!!!!) und Curry geniessen darf.
Dumm nur, dass das "Fest" nicht mehr so festlich ist, wenn Junior zeitgleich das hier isst:
Doch wieder einmal konnte Superdad mit seinen Superkräften verhindern, dass dem kleinen Mann der Teller weggerissen und fremdgeleert wird. Von Superdad, der dann wohl nicht mehr Superdad wäre.
Tag 6 begann wie Tag 4... jetzt wirds wohl langweilig. Nochmal 0,6Kg Masseverlust, aber die Hose sitzt noch. Danach ein Birnenmüsli - muss die Schwester vom Apfelmüsli sein. Ratet doch mal, welche Zutat sich dabei verändert hat? Die Chufas Nüssli waren es jedenfalls nicht.
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| Ätsch! Reingefallen, dass ist das Apfelmüsli nochmal! Aber wenn ich das Birnenmüsli fotografiert hätte, hätte es auch so ausgesehen. |
Mittags... Suppe und? und? und? Genau. Püriert. Das "Detox Kür-chen" ist was für zahnlose Mitmenschen. Bestens geeignet. Ich habe heute kein Foto für dich, du Karotten-Orangen-Suppe.
Neben den üblichen 1 Apfel und etwas Soja Drink natur Snacks kam dann wieder die rote Beete zum Einsatz. Nicht als Saft diesmal und auch nicht als Sauerkonserve - frisch! Geschält und geviertelt ab in den Backofen und dann ab auf den Salat mit Orangendressing (ohne Schalotten, passt wohl nur zu Feldsalat oder Champignons und hätte meiner Meinung nach dem heutigen Gericht auch gut getan)
Somit präsentiere ich stolz: Gebackene rote Beete auf Salat mit Orangedressing ohne Schalotte
Bisher war ich ein Fan von roter Beete. Aber die Mengen in denen bei diesem Programm davon Gebrauch gemacht wird, werden mir langsam zuviel. 300gr Rote Beete pro Person zum Abendessen ist dann doch eine ganze Menge! Es macht halt satt und der sehr intensive, langanhaltende Geschmack schützt vor dem Verlangen noch was zu essen.
Und jetzt ist Bergfest! Die ersten 6 von 12 Tagen sind um. Ich werde weiter fleissig meinen Speiseplan und Erfahrungen bloggen. Apropos Erfahrungen... Ich bin immer noch baff erstaunt mit wie wenig Speise man gut satt wird und das diese ganzen Mahlzeiten durchweg gut schmecken.
Befürchtet hatte ich eine unendliche Müdigkeit, Schlaffheit und fehlender Antrieb. Das genaue Gegenteil ist der Fall - ich bin völlig aufgekratzt und agil. Das Joggen geht super. Das ganze Wohlbefinden ist fast beängstigend gut.
Für heute genug... platziert Eure Wetten neu, ob ich noch 6 Tage schaffe und bitte, bleibt mir gewogen liebe Leser!
Montag, 20. Januar 2014
Tag 3 - Detox @ Office
Heute wurde es hart... Der erste Tag im Büro. Es wird ein kurzer Bericht...
Der Morgenmotivator Waage hat versagt. Dieses Stümpergerät muss doch kaputt sein.
Zeigt es heute morgen das gleiche Gewicht wie gestern an. Und auch den gleichen Körperfettwert.
(Bitte keine Nachfrage nach absoluten Zahlen. Ich werde nix verraten)
Argh! Wie soll mich das bitte motivieren!
Nachdem ich den doch ziemlich sättigenden Mango-Soja-Drink (knapp einen halben Liter) heute morgen in mich reingeschüttet hatte, sollte ich das eine Weile aushalten. Als Snack geplant: 2 Birnen
Das erste was ich morgens im Büro beim Betreten riechen kann: Kaffeeduft.
Das nicht ganz erste Fenster auf meinem Desktop meldet: Brötchenservice ist da!
Danach: Mehr Kaffeeduft.
Und ich schlürfe brav meinen Fencheltee in mich rein. Die autosuggestiven Kräfte reichen noch nicht, um daraus einen imaginären Kaffee zu zaubern.
Und zum Mittag; die gestern schon präsentierte Broccoli-Suppe.
Neben mir Kollegen mit Maultaschen mit Kartoffelsalat. *Lechz*
Die anderen Kollegen trudelten mit riesigen Dönern ein. *Yumyum*
Der Gang vorbei am Gummibärchen-Glas vom Sekretatriat. *Sucht*
Auf dem Sideboard die Reste vom morgendlichen Geburtstagskuchen des Kollegen *Haben will!!!*
Und nix gibts. Ausser Brokkolisuppe. Ich halte mich standhaft von allen Dingen fern.
Dann noch 2 Äpfel heute nachmittag. Und immer schön Wasser trinken. Und Fencheltee.
Allen Verlockungen widerstehen. Bis jetzt klappt es noch. Ich bin gespannt, ob es einfacher oder schwieriger wird. Und ob mein Motivator morgen wieder hilft?
Wir werden sehen.
Das Abendessen von heute: Karotten, Fenchel, Champignons und Süsskartoffel aus dem Ofen. Darüber ein Dressing aus warmer Gemüsebrühe und einem Schuss Orangensaft (frisch gepresst, versteht sich. Da liegt noch ein gefühltes Zentnerchen an Saftorangen im Obstkorb)
Sieht gut aus und schmeckt gut.
Morgen wieder mehr vom Essen. Es geht spannend weiter. Hat schon wer Wetten abgeschlossen, ob ich das auch bis zum Ende durchhalten werde?
Bleibt mir gewogen, liebe Leser!
Der Morgenmotivator Waage hat versagt. Dieses Stümpergerät muss doch kaputt sein.
Zeigt es heute morgen das gleiche Gewicht wie gestern an. Und auch den gleichen Körperfettwert.
(Bitte keine Nachfrage nach absoluten Zahlen. Ich werde nix verraten)
Argh! Wie soll mich das bitte motivieren!
Nachdem ich den doch ziemlich sättigenden Mango-Soja-Drink (knapp einen halben Liter) heute morgen in mich reingeschüttet hatte, sollte ich das eine Weile aushalten. Als Snack geplant: 2 Birnen
Das nicht ganz erste Fenster auf meinem Desktop meldet: Brötchenservice ist da!
Danach: Mehr Kaffeeduft.
Und ich schlürfe brav meinen Fencheltee in mich rein. Die autosuggestiven Kräfte reichen noch nicht, um daraus einen imaginären Kaffee zu zaubern.
Und zum Mittag; die gestern schon präsentierte Broccoli-Suppe.
Neben mir Kollegen mit Maultaschen mit Kartoffelsalat. *Lechz*
Die anderen Kollegen trudelten mit riesigen Dönern ein. *Yumyum*
Der Gang vorbei am Gummibärchen-Glas vom Sekretatriat. *Sucht*
Auf dem Sideboard die Reste vom morgendlichen Geburtstagskuchen des Kollegen *Haben will!!!*
Und nix gibts. Ausser Brokkolisuppe. Ich halte mich standhaft von allen Dingen fern.
Dann noch 2 Äpfel heute nachmittag. Und immer schön Wasser trinken. Und Fencheltee.
Allen Verlockungen widerstehen. Bis jetzt klappt es noch. Ich bin gespannt, ob es einfacher oder schwieriger wird. Und ob mein Motivator morgen wieder hilft?
Wir werden sehen.
Das Abendessen von heute: Karotten, Fenchel, Champignons und Süsskartoffel aus dem Ofen. Darüber ein Dressing aus warmer Gemüsebrühe und einem Schuss Orangensaft (frisch gepresst, versteht sich. Da liegt noch ein gefühltes Zentnerchen an Saftorangen im Obstkorb)
Sieht gut aus und schmeckt gut.
Morgen wieder mehr vom Essen. Es geht spannend weiter. Hat schon wer Wetten abgeschlossen, ob ich das auch bis zum Ende durchhalten werde?
Bleibt mir gewogen, liebe Leser!
Sonntag, 19. Januar 2014
Detox Tag 2.... Zu schwach zum schreiben? Nein!
Heute war Tag 2 der 14 tägigen Detox Kur.
Das ganze Thema lässt sich für mich sehr erstaunlich und positiver an als vermutet. Und den ersten positiven Motivierer: Die Waage - 1kg weniger Körpergewicht nach einem Tag. Wenn das mal so weitergehen würde..... Nachdem ich heute morgen eine für meine Verhältnisse anständige 8km Jogging-Runde hinter mich gebracht hatte, machte ich mich an das heutige Flüssig-Frühstück.
Eine Mischung aus Apfelsaft, Rote-Beete-Saft und Ingwer. Die optischen Eindrücke lasse ich mal weg. Die geschmacklichen Eindrücke haben mich dazu bewogen bei einer Wiederholung von so einer Kur auf jeden Fall auf Rote-Beete-Saft zu verzichten. Dieses tiefrote Getränk hatte was von japanischem Natto und ich musste mich zwingen echt zwingen das reinzukriegen. Knorpel auf Durchzug und runter wie Tequila damit. Die Reste vom gestrigen Smoothie ergänzten das Frühstück.
Danach ging es 2 Stunden ins Hallenbad mit Junior.
Mittags gab es dann die nächste Mahlzeit aus dem Treuten-Pürier-Studio: Suppe aus Kohlrabi, Möhren und Lauch. Dazu frische Petersilie und Schnittlauch. (Die kleinen weissen Pillen sind die homöopathischen Unterstüzungsdrogen: Schüssler-Salze! Kein Koks, kein Speed oder etwas anderes aus der Aufhellerfraktion)
Meine Erwartungshaltung, dass man Hunger leiden würde hat sich nicht bestätigt. Die Portionen sind üppig dimensioniert und man wird erstaunlich satt von den Gerichten. Oder es liegt daran, dass unsere Mengen etwas grösser sind - weil die Zutaten sehr gross ausfallen.
Wenn man im Internet recherchiert wie man Mangos schneidet, dann sieht man nur so kleine Mangos, die selten größer sind als die Händer der Bearbeiter. Unsere Mangos scheinen da aus der Nähe vom Kernkraftwerk zu kommen. Die haben locker Handball-Format. Auch die Kohlrabis heute ....
Die Rezepte geben oft Stückzahlen an und nicht das Gewicht. Es hat sowohl die Suppe von gestern als auch das Süppchen von heute noch einen Wohn-Slot im Tiefkühler bezogen, weil wir es nicht aufessen konnten.
Das angedrohte Gefühl von Müdigkeit und Kälte hat auch eingesetzt. Entzugserscheinung von Kaffee und anderen Genussgiften anscheinend. Der größte Kampf ist der mit den restlichen "normalen" Vorräten und Süssigkeiten. Es wird mir grade bewusst, wie oft und wieviel Snacks, Zwischendurchkram und Zucker man permanent in sich reinwirft. Einfach weil es da ist. Und weil unser Sohn fröhlich weiterisst.... und ich meinen inneren Schweinehund standrechtlich erschiessen muss, um nicht seine M&M Vorräte zu plündern.
Jetzt ist auch das Essen für morgen vorbereitet...... es geht flüssig weiter.....
Unser Frühstück wird aus Mango Soja-Lassi bestehen. Meine holde Dame reagiert allergisch auf Nüsse und deshalb wurde Mandelmilch durch Soja-Drink ersetzt. Streng genommen ist es ein Mango-Soja Drink. Es "Lassi" zu nennen ist aber wohl hipper.
Dank der Atom-Mango ist die Menge unzweifelhaft grösser ausgefallen als vom Autor der Kur angedacht. Ist aber Schmierwurscht; so habe ich die Hoffnung weiter satt zu werden.
Das nächste Flüssig-Highlight wird das Mittagessen: Brokkoli Suppe! Klar. Püriert. Aber Hip-Hip-Hurra: die Kohlenhydrate kehren zurück! Es sind auch Kartoffeln drin. Püriert. Natürlich. Man sieht sie nicht und man kann sie nicht kauen. Aber sie sind drin! Ich habe es gesehen.... Wenn Ihr genau hinschaut seht Ihr sie vielleicht auch, die Kartoffeln.
Die grosse Herausforderung morgen im Büro wird wohl der Kaffeeduft der Kollegen sein, der meinen Arbeitsplatz umweht. Ich lade schon jetzt die Schrotflinte für den inneren Schweinehund-Blattschuss. Schauen wir mal, ob es klappt. Morgen Abend weiss ich mehr.
Bis dahin Geduld - und bleibt mir gewogen, liebe Leser!
Das ganze Thema lässt sich für mich sehr erstaunlich und positiver an als vermutet. Und den ersten positiven Motivierer: Die Waage - 1kg weniger Körpergewicht nach einem Tag. Wenn das mal so weitergehen würde..... Nachdem ich heute morgen eine für meine Verhältnisse anständige 8km Jogging-Runde hinter mich gebracht hatte, machte ich mich an das heutige Flüssig-Frühstück.
Eine Mischung aus Apfelsaft, Rote-Beete-Saft und Ingwer. Die optischen Eindrücke lasse ich mal weg. Die geschmacklichen Eindrücke haben mich dazu bewogen bei einer Wiederholung von so einer Kur auf jeden Fall auf Rote-Beete-Saft zu verzichten. Dieses tiefrote Getränk hatte was von japanischem Natto und ich musste mich zwingen echt zwingen das reinzukriegen. Knorpel auf Durchzug und runter wie Tequila damit. Die Reste vom gestrigen Smoothie ergänzten das Frühstück.
Danach ging es 2 Stunden ins Hallenbad mit Junior.
Mittags gab es dann die nächste Mahlzeit aus dem Treuten-Pürier-Studio: Suppe aus Kohlrabi, Möhren und Lauch. Dazu frische Petersilie und Schnittlauch. (Die kleinen weissen Pillen sind die homöopathischen Unterstüzungsdrogen: Schüssler-Salze! Kein Koks, kein Speed oder etwas anderes aus der Aufhellerfraktion)
Meine Erwartungshaltung, dass man Hunger leiden würde hat sich nicht bestätigt. Die Portionen sind üppig dimensioniert und man wird erstaunlich satt von den Gerichten. Oder es liegt daran, dass unsere Mengen etwas grösser sind - weil die Zutaten sehr gross ausfallen.
Wenn man im Internet recherchiert wie man Mangos schneidet, dann sieht man nur so kleine Mangos, die selten größer sind als die Händer der Bearbeiter. Unsere Mangos scheinen da aus der Nähe vom Kernkraftwerk zu kommen. Die haben locker Handball-Format. Auch die Kohlrabis heute ....
Die Rezepte geben oft Stückzahlen an und nicht das Gewicht. Es hat sowohl die Suppe von gestern als auch das Süppchen von heute noch einen Wohn-Slot im Tiefkühler bezogen, weil wir es nicht aufessen konnten.
Das angedrohte Gefühl von Müdigkeit und Kälte hat auch eingesetzt. Entzugserscheinung von Kaffee und anderen Genussgiften anscheinend. Der größte Kampf ist der mit den restlichen "normalen" Vorräten und Süssigkeiten. Es wird mir grade bewusst, wie oft und wieviel Snacks, Zwischendurchkram und Zucker man permanent in sich reinwirft. Einfach weil es da ist. Und weil unser Sohn fröhlich weiterisst.... und ich meinen inneren Schweinehund standrechtlich erschiessen muss, um nicht seine M&M Vorräte zu plündern.
Jetzt ist auch das Essen für morgen vorbereitet...... es geht flüssig weiter.....
Unser Frühstück wird aus Mango Soja-Lassi bestehen. Meine holde Dame reagiert allergisch auf Nüsse und deshalb wurde Mandelmilch durch Soja-Drink ersetzt. Streng genommen ist es ein Mango-Soja Drink. Es "Lassi" zu nennen ist aber wohl hipper.
Dank der Atom-Mango ist die Menge unzweifelhaft grösser ausgefallen als vom Autor der Kur angedacht. Ist aber Schmierwurscht; so habe ich die Hoffnung weiter satt zu werden.
Das nächste Flüssig-Highlight wird das Mittagessen: Brokkoli Suppe! Klar. Püriert. Aber Hip-Hip-Hurra: die Kohlenhydrate kehren zurück! Es sind auch Kartoffeln drin. Püriert. Natürlich. Man sieht sie nicht und man kann sie nicht kauen. Aber sie sind drin! Ich habe es gesehen.... Wenn Ihr genau hinschaut seht Ihr sie vielleicht auch, die Kartoffeln.
Die grosse Herausforderung morgen im Büro wird wohl der Kaffeeduft der Kollegen sein, der meinen Arbeitsplatz umweht. Ich lade schon jetzt die Schrotflinte für den inneren Schweinehund-Blattschuss. Schauen wir mal, ob es klappt. Morgen Abend weiss ich mehr.
Bis dahin Geduld - und bleibt mir gewogen, liebe Leser!
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